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22.05.2014

21:38 Uhr

Musterdepots

„Schwellenländer kommen derzeit nicht in Frage“

Der chinesischen Wirtschaft stehen künftig große Herausforderung bevor. Wie sie Volksrepublik damit fertig wird, ist ungewiss. Für die Börsen keine einfache Situation – für die Autoren auch nicht.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die aktuellen Zahlen der chinesischen Industrie haben am Donnerstag für eine positive Überraschung an den Märkten gesorgt. Das Produktionsvolumen ist zwar erneut leicht gesunken, die Experten haben aber mit deutlich schlechteren Ergebnissen gerechnet. Das konjunkturelle Barometer lag im Mai bei 49,7 Punkten, während im Vormonat ein Stand von lediglich 48,1 Punkten erreicht wurde. Als Wachstumsgrenze gilt die 50-Punkte-Marke.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Im vergangenen Monat hat vor allem das Exportgeschäft angezogen und ein klares Wachstum erzielt, was auch die Gesamtergebnisse positiv beeinflusste. Eine weitere ganz wichtige Meldung stellt das am Mittwoch zwischen Russland und China unterzeichnete langfristige Gaslieferungsabkommen dar. Die engere Zusammenarbeit im Osten ist für beide Länder sowohl in wirtschaftlicher als auch geopolitischer Hinsicht sehr wichtig.

Martin Zipfel hat beim „Kurschancen bei Turnaround Kandidaten“-wikifolio ein Viertel der Royal Dutch Shell Position mit 23 Prozent Gewinn verkauft. Der Titel wurde im Oktober 2013 erworben und somit fast punktgenau auf einem zweijährigen Zwischentief erwischt. Treu seinem Anlageansatz hat  der Portfoliomanager damals die vorliegende Turnaround-Chance sehr gut erkannt und realisiert.

Das wikifolio.com hat seine Internetseite überarbeitet und noch benutzerfreundlicher gestaltet. Die drei wichtigsten Kategorien – „normale“ wikifolios, Medien wikifolios sowie Vermögensverwalter wikifolios – sind auf den ersten Blick zu erkennen. Darüber hinaus sind nun ausgewählte wikifolios im Sparplanformat investierbar.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.05.2014, 14:05 Uhr

"Da ich Engagements außerhalb der entwickelten Volkswirtschaften derzeit für hochspekulativ (...) halte, beschränke ich mich auf die Anlagemärkte in Europa und den USA." (zit.) Was für eine Logik?!? Wäre es nicht besser, gleich in den im Vergleich zu EU/USA noch stabilieren und besser geführten entwickelten Vorkswirtschaften wie Kanada, Australien, Südkorea, Taiwan, Singapur etc.zu investieren??

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