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13.04.2014

18:48 Uhr

Musterdepots

Selbst die Optimisten zweifeln

Die Stimmung an den Aktienmärkten ist gedämpft. Die Meinungen gehen aber auseinander, wie groß das Korrekturpotenzial tatsächlich ist. Daniel Hupfer ist zuversichtlich, Georgios Kokologiannis für Schlimmeres gerüstet.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Die Angst ist zurück an den Aktienmärkten – und hinter vorgehaltener Hand äußern jetzt selbst die größten Optimisten Zweifel an ihren bisherigen Prognosen. Da ich das Handelsblatt-Portfolio frühzeitig auf unruhige Börsenzeiten ausgerichtet habe, kann ich ganz gelassen bleiben.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Zwei Drittel des Depotkapitals sind mittlerweile in speziellen Anlageprodukten investiert, die entweder kaum unter den fallenden Aktienkursen leiden  - oder davon sogar profitieren. Dazu gehören mehrere „Reverse Bonuszertifikate“ auf den Dax sowie den S&P 500. Diese Derivate entwickeln sich tendenziell entgegengesetzt zum deutschen beziehungsweise zum amerikanischen Leitindex – und kompensieren dadurch Verluste anderer Positionen.

Zudem halte ich rund 15.000 Euro in Cash. Das Geld werde ich demnächst größtenteils in einen Dollar-Geldmarktfonds umschichten – dort soll es von der mittelfristig erwarteten Aufwertung der US-Währung profitieren. Mit solchen Produkten dürften für Investoren aus dem Euro-Raum auf Jahressicht bis zu zehn Prozent Rendite machbar sein. 

Erst bei deutlich niedrigeren Notierungen am Aktienmarkt werde ich in Erwägung ziehen, diese Liquiditätsreserve in Indexfonds umzuschichten. Frühestens bei zum Beispiel einem Dax-Stand von 8000 bis 8500 Punkten.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

14.04.2014, 14:28 Uhr

@Hr. Kokolores: Die Angst ist nicht zurück an den Aktienmärkten, sondern bei Ihnen. Oder Sie wollen einen Beitrag dazu leisten, dass der DAX gedrückt wird, davon würden Sie ja profitieren. Ganz entspannt zurück lehnen kann man sich hingegen, wenn das Depot schon mehr als 6% Dividendenrendite abwirft. Vom Total Return ganz zu schweigen.

Natürlich kann man auf Ihre Weise Geld verdienen, gleichwohl ist es Ihnen bisher kaum gelungen.

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