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01.05.2014

08:12 Uhr

Musterdepots

Strategie schlägt Zufall

Georgios Kokologiannis Strategie zahlt sich aus: Drei Monate nach dem Start der Musterdepots liegt die Depotrendite bereits deutlich im Plus. Das zeigt: In unsicheren Zeiten schlägt eine sichere Geldanlage den Dax.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Drei Monate sind vergangen seit dem Start der Musterdepots. Zeit für die regelmäßige Zwischenbilanz: Weiterhin bin ich sehr zufrieden. Das Portfolio entwickelt sich in Übereinstimmung zu den beiden obersten Zielen: Ich versuche eine jährliche Rendite zwischen sechs und acht Prozent zu erwirtschaften – und zwar möglichst kontinuierlich und unabhängig davon, in welche Richtung die Kurse an den Börsen gerade ausschlagen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Das gelingt bisher durchgängig: Der seit Anfang Februar erreichte Ertrag von rund dreieinhalb Prozent entspricht einer Rendite von umgerechnet über vierzehn Prozent per annum – das liegt deutlich oberhalb der angepeilten Spanne. Zwischenzeitliche Rücksetzer an den Märkten überstand das Handelsblatt-Depot nahezu schadlos. Das liegt daran, dass mein auf Verlustvermeidung ausgerichtetes Portfolio gerade dann seine Stärken ausspielt, wenn sich die Aktienmärkte seitwärts entwickeln oder sogar starke Abgaben verzeichnen.

Das soll selbst bei noch stärkeren Abwärtsphasen als in den vergangenen Wochen so bleiben. Dafür setze ich zur Absicherung weiterhin auf spezielle Derivate. Vor allem auf sogenannte „Reverse-Bonuszertifikate“. Diese Produkte liefern auch dann Rendite, wenn die Aktienkurse mal längere Zeit nicht vom Fleck kommen – oder sogar richtig einbrechen. Mittlerweile habe ich rund ein Drittel des Depotkapitals in solche Derivate umgeschichtet.

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