Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.04.2014

19:45 Uhr

Musterdepots

„Technologieaktien droht Ungemach"

Droht die nächste Tech-Blase zu platzen? Der Einbruch eines wichtigen Stimmungsbarometers erscheint Experten jedenfalls als Vorbote für den nächsten Absturz. Tatsächlich sieht Georgios Kokologiannis einige Gefahren.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Technologieaktien droht weiteres Ungemach, warnt das Analysehaus Sentix. Ein Indikator, der die Marktstimmung für dieses Börsensegment misst, sei jetzt so stark eingebrochen wie zuletzt vor knapp zwölf Jahren. Dennoch erwarten immer noch viele Anleger, dass sich der Sektor weiter überdurchschnittlich entwickeln wird, berichten die Experten. Die Fachleute untersuchen regelmäßig die Stimmung der Investoren und ziehen daraus Schlüsse für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Zu den Skeptikern gehören erfahrene Investmentprofis, wie zum Beispiel David Einhorn. Bekannt wurde der Präsident des zehn Milliarden Dollar schweren US-Hedgefonds Greenlight Capital, weil er frühzeitig auf den Niedergang der Pleitebank Lehman Brothers gewettet hatte. Seiner Meinung nach erleben wir „die zweite Tech-Blase innerhalb von 15 Jahren“.  Die gegenwärtige Blase sei ein Echo der vorigen Tech-Blase - mit weniger großkapitalisierten Aktien und weniger öffentlichem Enthusiasmus. Recht hat der Mann.

Der US-Leitindex für Technologieaktien Nasdaq Composite ist bisher um 4,5 Prozent gesunken, seit das Branchenbarometer Anfang März seinen höchsten Stand seit fast 14 Jahren erreicht hatte. Der Rückgang wurde nach Angaben des Wirtschaftsdienstes Bloomberg seitdem von den Aktien mit den höchsten Kursgewinnen im vergangenen Jahr angeführt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×