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11.10.2016

17:42 Uhr

Musterdepots

„Treiber für weitere Käufe fehlt“

Musterdepotstratege Alexander Kovalenko hat von Anfang an Bankenaktien aus seinem Anlageuniversum ausgeschlossen. Dies hängt nicht mit den aktuellen Problemen der deutschen oder italienischen Institute zusammen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

FrankfurtAn der weltweit taktgebenden Wall Street notieren Aktien nach mehr als sieben Haussejahren auf Rekordniveau und werden zum mehr als Zwanzigfachen der aktuellen Firmengewinne gehandelt – rund ein Viertel über dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Mit Hilfe von Discount- und Reverse-Bonuszertifikaten (WKN: VS9D59 und VS8B1F) profitiert das Musterdepot davon, wenn der S&P-500-Leitindex in den kommenden Monaten nur noch seitwärts läuft.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

 Diese Wertpapierkombination schützt auch gegen einen möglichen Markteinbruch im Falle eines Siegs des umstrittenen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump – oder falls eine weitere Straffung der Geldpolitik in den USA früher erfolgt, als bisher gedacht. Und zumindest das letztgenannte Risiko scheint momentan zu steigen: Investoren schätzen die Wahrscheinlichkeit für eine US-Leitzinserhöhung im Dezember inzwischen auf rund 68 Prozent – das ist der höchste Stand seit Juni.

 

Ein maßgeblicher Grund dafür sind die zuletzt stark anziehenden Inflationserwartungen des Marktes, die bereits den Dollar und auch die US-Anleiherenditen treiben. Dass die Rohölpreise allein in den vergangenen beiden Wochen um 15 Prozent geklettert sind, wird etwa nach Ansicht von Fachleuten der Macquarie Bank den Druck auf die Teuerung verstärken und Auswirkungen auf die Geldpolitik der Notenbanken haben.

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