Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.04.2016

18:38 Uhr

Musterdepots

„Turnaround-Story ist noch intakt“

Musterdepotstratege Alexander Kovalenko freut sich über die Kurssteigerungen bei der Aktie des europäischen Autoherstellers Peugeot-Citroen. Das Papier zählt in seinem Depot zu den erfolgreichsten Investments.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Bei Anleihen erweist sich die abnehmende Liquidität zunehmend als problematisch, da Transaktionen nur zu vergleichsweise hohen Kosten durchgeführt werden können. Hauptgrund für die rückläufige Liquidität sind hohe Eigenkapitalanforderungen und Regulierungsvorgaben an Banken, die einen Eigenhandel mit Anleihen fast unmöglich machen. Dies führt zu einer hohen Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskursen und erhöht damit die Transaktionskosten.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Selbst wenn die Entscheidung der EZB, zukünftig auch Unternehmensanleihen zu kaufen, die Wertentwicklung dieses Anleihesegmentes temporär stützen kann, so reduziert dies perspektivisch die Liquidität noch weiter. Die Renditen von Anleihen sind inzwischen derart tief, dass mit Blick nach vorne kaum noch ein substantieller und vor allem nachhaltiger Performancebeitrag erwartet werden kann.

In unserem Depot haben wir zuletzt sehr erfolgreich an Anleihe-Neuemissionen teilgenommen und konnten uns je nach Emittent einen kleinen Zeichnungsgewinn sichern. Bei diesem Vorgehen ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht jede Neuemission derart stark nachgefragt ist, dass Zeichnungsgewinne winken.

Zudem müssen Kosten für An- und Verkauf in Ansatz gebracht werden, welche den Gewinn nochmal schmälern. Vor diesem Hintergrund ist nur durch eine Vielzahl von erfolgreichen Transaktionen ein signifikanter Performancebeitrag zu erwarten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×