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13.08.2014

19:24 Uhr

Musterdepots

Überschaubare Potenziale

Nach der jüngsten Korrektur sieht Georgios Kokologiannis nur wenig Spielraum an den US-Börsen. Er setzt mit Derivaten weiter gegen die Hausse in den Staaten. Daniel Hupfer sieht auch das Dax-Kursziel in Gefahr.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Lohnt es sich, jetzt noch auf den US-Aktienmarkt zu setzen? Auch nach der jüngsten kleinen Korrektur bleibt das Potenzial an der Wall Street sehr überschaubar. So das aktuelle Ergebnis der regelmäßigen  Expertenumfrage des Wirtschaftsdienstes Bloomberg.

Demnach prognostizieren Brokerhäuser, dass der Leitindex S&P 500 bis Ende dieses Jahres seinen jetzigen Stand von rund 1940 Punkten zwar ausbauen dürfte - im Schnitt rechnen die Fachleute aber nur mit einem Plus von rund zweieinhalb Prozent.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Vor diesem Hintergrund erscheint eine marktbreite Direktinvestition in US-Aktien weiter unattraktiv. Interessanter sind entweder unterbewertete einzelne Dividendentitel. Oder aber Derivate, mit denen man gezielt auf ein allmähliches Auslaufen der schon über fünf Jahre andauernden Hausse setzen kann. Wie etwa meine beiden Anlagezertifikate auf den S&P 500.

Die Discount-Variante (WKN: TB4JVD) liefert bis Ende Dezember auch dann noch einen Ertrag von knapp zwei Prozent, wenn sich die Aktienkurse unterm Strich nur noch seitwärts bewegen. Die Reverse-Bonuszertifikate (WKN: VZ3RW6) sind sogar gegen extreme Börsenrückschläge völlig immun und tragen dazu bei, das Handelsblatt-Depot abzusichern.

Beide Positionen profitieren zudem unbegrenzt von einer weiteren Aufwertung des US-Dollars zum Euro. Ein Szenario das die meisten Währungsstrategen derzeit für realistisch halten.

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