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17.06.2015

20:39 Uhr

Musterdepots

Verluste ja, Crash nein

Auf den Aktien- und Anleihemärkten geht es in diesen Tagen hoch und runter. Doch keine Panik, beschwichtigt unser Autor Georgios Kokologiannis. Der Crash sei nicht in Sicht. Er plant bereits die nächsten Investments.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Der Monat Juni macht seinem Ruf als Monat mit oftmals hohen Schwankungen an den Aktienmärkten bislang alle Ehre. In den vergangenen fünf Handelstagen hat der Dax in der Spitze mehr als 600 Punkte verloren. Auch die Erholungsrally nach zwischenzeitlich hohen Verlusten am vergangenen Dienstag brachte keine Beruhigung. Denn diese Erholung ging erneut mit geringen Umsätzen einher.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Da ich zwar von weiteren Verlusten, aber nicht von einem Crash an den Märkten ausgehe, plane ich schon die nächsten Investments. Auf meiner Watchlist steht ein Sprintzertifikat auf den Euro Stoxx 50 (WKN CC9G88).

Dieses Zertifikat mit einer Laufzeit bis Ende Januar 2016 verdoppelt den Kursanstieg zwischen den Marken 3350 und 3650 Zählern. Unterhalb von 3350 vollzieht der Sprinter die Kursbewegungen des Euro Stoxx 50 im Verhältnis 1:1 nach. Im Gegenzug ist die Rendite auf die obere Marke begrenzt, von Kurssteigerungen oberhalb von 3650 Punkten profitiert das Zertifikat nicht mehr. Doch noch lohnt sich der Einstieg in den „Sprinter“ nicht.

Denn das Gezerre um die Rettung Griechenlands dürfte noch weitergehen. Die Chancen auf eine Einigung beim Treffen der Euro-Finanzminister am Donnerstag in Brüssel sind nach Einschätzung des Eurogruppen-Chefs Jeroen Dijsselbloem und des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble sehr gering. Vermutlich wird es noch ein paar allerletzte Angebot geben, bevor eine Entscheidung. Und solange es keine Entscheidung über den Verbleib von Griechenland gibt, bleiben auch die Aktienmärkte unter Druck.

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