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29.11.2016

17:30 Uhr

Musterdepots

Warten auf Italien

An den Märkten gibt es momentan kaum ein anderes Thema als das anstehende Referendum in Italien. Auch auf die Handelsblatt-Musterdepots haben die Sorgen vor einer Regierungskrise in dem Land Auswirkungen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Umfragen deuten auf einen wahrscheinlich negativen Ausgang des Referendums in Italien am Sonntag. Hintergrund: Experten zufolge dürften die Wähler diese eigentlich innenpolitische Abstimmung für ein Misstrauensvotum gegen den europafreundlichen Kurs der aktuellen Regierung von Premierminister Matteo Renzi nutzen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Das könnte die Europäische Union in eine neue Krise stürzen - und an den Börsen am Montag ein Beben auslösen. Mittlerweile warnt sogar die Europäische Zentralbank (EZB) vor Marktturbulenzen, sollte ein „Nein“ zum Sturz der Regierung Renzi führen. Wegen der defensiven Ausrichtung des Musterdepots sehe ich der Volksbefragung dennoch gelassen entgegen.

Unmittelbar vor dem Verfassungsreferendum wächst dagegen unter Investoren sogar die Sorge vor einem Ausscheiden des Stiefelstaates aus der Eurozone. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der Investmentberatung Sentix hervor: Demnach werde die Austrittswahrscheinlichkeit auf mehr als 19 Prozent beziffert. Solch ein hoher Wert ist nach Auskunft von Sentix nie zuvor gemessen worden.

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