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06.12.2016

16:03 Uhr

Musterdepots

Weihnachts-Rally oder Rally-Ende?

Die Musterdepot-Strategen haben konträre Ansichten, wie sich die Kurse an den Aktienmärkten in den nächsten Wochen entwickeln. Und setzten ihre jeweilige Meinung mit unterschiedlichen Strategien um.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) dürfte bei ihrer bevorstehenden turnusmäßigen Sitzung am Donnerstag eine Ausweitung ihres bisherigen Wertpapierkaufprogramms beschließen. Das erwarten derzeit Investoren und laut einer aktuellen Umfrage des Informationsdienstleisters Bloomberg auch die meisten Ökonomen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Falls Dax & Co. nach Bekanntgabe der bereits eingepreisten fortgesetzt ultralockeren Geldpolitik vorübergehend dennoch nach oben überschießen, werde ich den Bestand an Reverse-Bonuszertifikaten im Handelsblatt-Musterdepot ausbauen. Diese Papiere entwickeln sich tendenziell entgegengesetzt zum Aktienmarkt und profitieren aber gleichzeitig auch davon, wenn die Börsen mittelfristig nur auf der Stelle treten.

Mit den zuletzt im August erworbenen Reverse-Zertifikaten (WKN: CD0EYZ) habe ich schon damals angefangen, das Musterdepot stärker gegen ein Auslaufen der Rally am deutschen Aktienmarkt zu wappnen: Seitdem haben die Papiere bereits über drei Prozent zugelegt. Mindestens achteinhalb Prozent weiterer Gewinn lassen sich mit damit erzielen, solange der Dax bis Juni 2017 unter der Marke von 12.100 Punkten bleibt.

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