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25.03.2014

19:25 Uhr

Musterdepots

Weiter gut in Aktien investiert

Enttäuschende Konjunkturdaten für Deutschland sollten nicht überbewertet werden. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt trotz Krim-Krise gut - und so lohnen auch Investitionen in Aktien.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Das Ifo-Geschäftsklima ist im März leicht von 111,3 auf 110,7 Punkte gesunken. Vor allem die Krim-Krise sowie die Konjunkturabkühlungszeichen aus China haben den Optimismus der deutschen Wirtschaft etwas gedrückt. Die beiden Länder sind sehr wichtige Absatzmärkte für die deutschen Exporteure.

Man darf allerdings den Ifo-Rückgang nicht überbewerten. Zum einen befindet sich der Barometerstand nach wie vor auf einem relativ hohen Niveau. Zum anderen schätzen wir die Wahrscheinlichkeit einer weiteren drastischen Eskalation der Lage um die Ukraine als relativ gering ein. Die Konjunktur in China dürfte ebenfalls beim Bedarf durch die dortige Regierung stimuliert werden.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Baloise hat am Dienstag ihre Ergebnisse für 2013 veröffentlicht. Der Umsatz ist um 7,8 Prozent auf rund neun Millionen Franken gewachsen, der Konzerngewinn ist um 3,7 Prozent auf 453 Millionen Franken gestiegen. Die vorgelegten Zahlen stimmten unter dem Strich mit Markterwartungen überein und wurden durch die Börse sehr gut aufgenommen. Die Baloise-Aktie ist im Tagesverlauf um bis zu 3,5 Prozent gestiegen.

Der Portfoliomanager Holger Degener hat die Commerzbank-Aktie unter die Lupe genommen und eine entsprechende Position in seinem „Dividende und Eigenkapital Deutschland“-Wikifolio aufgebaut. Das niedrige Kurs-Buchwert-Verhältnis sowie das laut Herrn Degener bestehende Kurspotential bei deutschen Banken haben zu einer Kaufentscheidung geführt.

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