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07.08.2016

10:00 Uhr

Musterdepots

Weitere Sprintzertifikate verkauft

Handelsblatt-Redakteur Georgios Kokologiannis hat wie geplant die Investitionsquote seines Musterdepots reduziert. Dafür verkaufte er einen Teil seiner Sprintzertifikate, die sich auf den Euro Stoxx 50 beziehen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Wie angekündigt, nutze ich die anziehenden Notierungen an den Aktienmärkten dazu, um die Investitionsquote des Musterdepots zu reduzieren: Ich verkaufe einen weiteren Teil der Sprintzertifikate, die sich auf den Euro Stoxx 50 Index beziehen (WKN: CW7CXY).

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Fundamental betrachtet steht das verbleibende Aufwärtspotenzial bei Dax & Co. in keinem vertretbaren Verhältnis mehr zu den Rückschlagrisiken. Das defensive Handelsblatt-Portfolio wird daher darauf ausgerichtet, bis Anfang 2017 selbst bei stagnierenden und leicht fallenden Aktienkursen noch etwa vier bis fünf Prozent Ertrag zu erzielen.

In den vergangenen Tagen haben die Experten-Stimmen zugenommen, die vor überzogenem Optimismus warnen – diese Einschätzung teile ich. Die Analysten der DZ-Bank beispielsweise  raten Anlegern, spätestens beim Erreichen eines Kursniveaus beim  Dax von 10.300 bis 10.400 Dax-Punkten Aktienverkäufe vornehmen.

Und Strategen von Goldman Sachs empfehlen Aktien „unterzugewichten“. Die Experten der US-Bank erwarten, dass der marktbreite Wall-Street-Index S & P 500 wie auch sein europäisches Pendant Stoxx Europe 600 in den nächsten drei Monaten ein Zehntel ihres Wertes verlieren könnten. Die Aktienkurse bewegten sich mittlerweile an ihren Obergrenzen.

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