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26.11.2014

17:52 Uhr

Musterdepots

Weltwirtschaftslokomotive USA

Die amerikanische Konjunktur ist auf dem Vormarsch. Das stützt die Aktienmärkte. Um von der anziehenden Performance zu profitieren, investieren die Autoren der Musterdepots in US-Werte.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Sowohl Frühindikatoren als auch realwirtschaftliche Daten wiesen dieses Jahr in den USA eine nahezu stetige Verbesserung auf und sind nach wie vor gut. Seit Mitte Mai dieses Jahres partizipieren wir unter anderem über ein Investment in einen Exchange Traded Fund (ETF) auf den Nasdaq-100 an dieser positiven Entwicklung. Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der Investoren in der Regel einen kostengünstigen und einfachen Zugang zu diversen Märkten ermöglicht.

Der hier erworbene Nasdaq-100-ETF wendet eine so genannte physisch replizierende Methodik an, das heißt, die Aktien, die in diesem Index enthalten sind, werden auch effektiv durch den Fonds/ETF erworben. Die größten Positionen des Indexes und somit auch des ETFs sind bekannte Unternehmen, wie Apple, Microsoft und Google.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Wertentwicklung des ETFs beträgt circa 33 Prozent seit Anfang dieses Jahres, wohingegen Apple sogar rund 52 Prozent und Microsoft 27 Prozent an Wert hinzugewonnen haben. Ein ETF bietet einem Investoren somit auch Diversifikationseffekte und reduziert das Risiko im Bezug auf die Wertentwicklung, welches mit einem Einzeltitel einhergeht.

Darüber hinaus konnten wir mit dem Nasdaq-100-ETF auch an der Entwicklung der Devisenmärkte partizipieren. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar dieses Jahr etwa neun Prozent an Wert verloren. Einen Investor aus dem Euroraum, der seit Anfang dieses Jahres mit einer Anlage in US-Dollar aktiv war, hat somit neben der Entwicklung des Basisinvestments auch an der positiven Währungsentwicklung partizipieren können.

Kommentare (1)

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Herr ma carst

27.11.2014, 19:10 Uhr

@Kokologiannis : ich würde mich nicht auf den falschen rechner vom handelsblatt verlassen, VZ7D7C wirft mitnichten 40% rendite ab. es gibt 15 USD (!) rückzahlung, nicht wie das handelsblattool glaubt 15 Euro. Zudem stimmt die 15% barrierabstand auch nicht.
ich halte mal knapp 19% rendite und 8,5% abstand dagegen

MfG

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