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06.05.2014

21:05 Uhr

Musterdepots

Werden die Notenbanker die Füße stillhalten?

In der Euro-Zone entwickelt sich die Konjunktur weiter positiv. Das wirft Fragen auf, wie die EZB auf die wirtschaftliche Erholung reagieren wird. Für die Musterdepots könnte es deswegen am Donnerstag spannend werden.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Verkündet die Europäische Zentralbank nach ihrer Zinssitzung an diesem Donnerstag ihre Geldpolitik noch weiter zu lockern oder nicht? Die Antwort auf diese Frage wird maßgeblich darüber mitentscheiden, welchen Weg die Aktienmärkte hierzulande kurzfristig einschlagen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Momentan spricht wieder mehr dafür, dass die Notenbanker die Füße stillhalten werden: Der Rückgang der Inflationsrate in der Eurozone scheint vorerst gestoppt. Und die neusten Wirtschaftsdaten deuten auf eine Fortsetzung der Konjunkturerholung.

Zumindest am Devisenmarkt setzen die Akteure bereits sichtbar gegen eine Ausweitung der Liquiditätsflut. Der Euro kletterte am Dienstag nach Veröffentlichung der jüngsten Stimmungsindikatoren auf ein Siebenwochen-Hoch im Verhältnis zur US Währung. Das hat auch Folgen für mein Depot: Dollarbasierte Investments wie die meisten meiner Anlagezertifikate auf den Aktienindex S&P 500 leiden unter der Euro-Aufwertung.

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