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12.10.2016

18:23 Uhr

Musterdepots

Wie Anleger eine stressfreie Rendite erzielen können

Für den Musterdepotstrategen Alexander Kovalenko ist die eine Kürzung der Ölproduktion nicht noch entschieden, obwohl sich die Opec-Staaten darauf geeinigt haben. Zunächst dürfte das Rohölangebot sogar weiter steigen.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Es ist die Abneigung gegen extreme Wertschwankungen des Depotvermögens, die viele Anleger davon abhält, Geld jenseits von Sparbüchern und Festgeldkonten zu investieren. Das Musterportfolio soll aufzeigen, dass eine attraktive Rendite nicht im Widerspruch zu einer nervenschonenden Wertentwicklung des Ersparten steht. Die Gesamtentwicklung soll so weit verstetigt werden, dass Anleger, die sich an dem Musterdepot orientieren, niemals größere Verluste aussitzen müssen. Und zwar unabhängig von ihrem Einstiegszeitpunkt.

Dazu nutze ich unter anderem Absicherungsprodukte und passe regelmäßig die Investitionsquote an. In Zuletzt hatte ich den Bargeldbestand deutlich erhöht und im Sommer spezielle Zertifikate zugekauft, die von in fallenden Aktienmärkten die Depotrendite stabilisieren. Eine Möglichkeit des Risikomanagements, die ich derzeit nicht nutze, stellt im aktuellen Marktumfeld die Konzentration auf besonders aussichtsreiche Einzelaktie dar.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

In der morgigen Zeitungsausgabe stellt daher das Handelsblatt acht Bluechips aus Europa und den USA vor, die derzeit über die besten Analystenbewertungen verfügen. Insgesamt konzentrieren diese Aktienfavoriten 211 Kaufempfehlungen auf sich – und nur ein einziges Verkaufsvotum. Zur Auswahl gehören neben bekannten Pharma- und Medizintechniktiteln auch die Aktien eines Infrastrukturgiganten, den die Schweizer Bank UBS derzeit als „attraktive Geldmaschine“ beurteilt.

Wer den jährlich publizierten Empfehlungen aus dem vergangenen Oktober gefolgt ist, konnte bis Ende September eine rund neun Prozent höhere Kursrendite erzielen als bei einem marktbreiten Investment in den europäischen Benchmarkindex Stoxx 50.

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