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29.08.2016

17:44 Uhr

Musterdepots

Wie tief fällt der Euro noch?

Musterdepotstratege Alexander Kovalenko erläutert, warum ein Wachstum von 6,7 Prozent für ein Land problematisch sein kann. Und das Depot von Georgios Kokologiannis profitiert vom steigenden US-Dollar.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

FrankfurtUS-Notenbank-Chefin Janet Yellen hat mit ihrer Rede vom vergangenen Freitag in Jackson Hole die Aktienmärkte nur wenig bewegt. Umso mehr aber den Dollar. Der Greenback stieg seitdem gegenüber dem Euro um mehr als 1,5 Cent.

Auslöser waren Spekulationen, dass die US-Notenbank ihre geldpolitischen Impulse verringern wird, während in Europa und Asien weiterhin beispiellose Lockerungen vorgenommen werden. Diese divergierenden Geldpolitiken steigern die relative Anziehungskraft der US-Währung.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Eine Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Analysten ergab, dass der US-Dollar bis zum Jahresende durchschnittlich auf 1,09 Dollar je Euro aufwerten dürfte. Viele Experten erwarten zudem, dass der starke US-Dollar auch die Währungen der Schwellenländer unter Druck setzen werden.

Von einem stärkeren Dollar profitieren auch die drei Zertifikate auf den US-Auswahlindex S&P 500 in meinem Depot. (WKN XM84AM, VS9D59 und VS8B1F). Bei diesen Derivaten habe ich bewusst auf eine Währungsabsicherung verzichtet.

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