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04.08.2014

20:43 Uhr

Musterdepots

Wir wurden durchgeschüttelt

Die Aktienmärkte gingen in den vergangenen Tagen auf Talfahrt und auch die Depots unserer Kommentatoren gerieten unter Druck. Doch der aktuelle Kursrutsch an den Börsen zeigt: die Mischung macht's.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Unser Depot wurde in der vergangenen Woche ganz gut durchgeschüttelt. Die Wertentwicklung hat vor dem Hintergrund der schwachen Aktienmärkte in Europa gelitten. Allerdings zeigt sich in solchen Marktphasen, dass eine gute Diversifikation wichtig ist.

So haben sich unsere Investitionen in US-amerikanische beziehungsweise chinesische Aktien bis dato stabilisierend auf das Depot ausgewirkt. Vor allem aber hat sich unsere etwa 30-prozentige Gewichtung in Anleihen bewährt, die die aktuelle Marktphase nahezu ohne Einbußen überstanden hat. Mit einer Wertentwicklung des Gesamtdepots von derzeit knapp über fünf Prozent fühlen wir uns weiter auf dem richtigen Weg.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Bei allen Investitionsentscheidungen die wir treffen, haben wir grundsätzlich einen mittel- bis langfristigen Blick. Wir lassen uns nicht von kurzfristigen Trends beeinflussen und sind der festen Überzeugung, dass erfolgreiche Kapitalanleger die Schwankungen an den Kapitalmärkten mit in ihre Strategie einbeziehen müssen.

In der jüngsten Marktphase sind insbesondere unsere deutschen Aktien ins Minus gerutscht. Trotz guter Fundamentaldaten aus der Automobilbranche haben die Aktien von Volkswagen und Continental deutlich verloren. Die jüngsten Daten zu den PKW-Absatzzahlen in den USA zeigen aber weiterhin ein positives Bild. Im Juli wurden knapp neun Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Vormonat. Auch in Deutschland nahm die Zahl der Neuzulassungen im Juli zu, so dass wir davon ausgehen, dass der deutsche Automobilbau eine Wachstumsbranche bleibt.

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