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25.02.2016

18:09 Uhr

Musterdepots

Wo die Märkte Lichtblicke bieten

Nicht alles ist schlecht am derzeitigen Marktumfeld, findet Daniel Hupfer und empfiehlt Anlegern, einen zweiten Blick auf China zu werfen. Auch die beiden anderen Handelsblatt-Autoren sind optimistisch.

Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Frankfurt am MainIm aktuellen Marktumfeld dominieren die negativen Nachrichten die Berichterstattung und sorgen bei vielen Marktteilnehmern für eine angespannte Stimmung. Positive Aspekte werden derzeit kaum zur Kenntnis genommen. So hat sich der OECD-Frühindikator für China in den letzten Monaten stabilisiert. Die chinesische Notenbank hat zuletzt die Geld- und Fiskalpolitik expansiver ausgerichtet, so dass zumindest die Hoffnung besteht, dass sich das Wachstum der Wirtschaft im Reich der Mitte stabilisiert.

Daniel Hupfer

Der Anleger

Daniel Hupfer arbeitet für M.M.Warburg. "Wir präferieren die Direktanlage, das heißt im Wesentlichen kaufen wir Aktien und Anleihen, Fonds nur bei bestimmten Themen, wie China. Zertifikate grundsätzlich nicht", sagt er.

Die Strategie

Wir werden die "Handelsblatt"-Anlagestrategie offensiv ausrichten. Das bedeutet, unser Fokus liegt auf chancenorientierten Wertpapieren, wie beispielsweise Aktien. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und eines enormen Anlagedrucks halten wir Aktien und Unternehmensanleihen nach wie vor für attraktiv. Zwar sind Aktien nicht mehr günstig bewertet. Aufgrund unseres positiven Konjunkturszenarios sollten aber die Unternehmensgewinne weiter steigen und sich damit die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse wieder relativieren. Wir halten die Region Europa für am interessantesten. Hier gibt es am Aktienmarkt noch Aufholpotential. Der US-Aktienmarkt ist etwas höher bewertet, allerdings sehen wir auch hier noch Potential.


Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Eine Wachstumsbeschleunigung zeichnet sich indes weiterhin nicht ab. Dies zeigt sich exemplarisch an der Entwicklung des Handels mit den USA, Kanada, der EU, Japan und Südkorea. Dieser hat sich bei rund 45 Milliarden US-Dollar stabilisiert und liegt damit am unteren Rand der Bandbreite, in der sich die Ausfuhren seit 2010 bewegen. Notwendig für eine positive Überraschung und nachhaltig positive Wachstumsraten beim Handel wäre eine Zunahme der globalen wirtschaftlichen Aktivität, die sich aktuell nicht abzeichnet.

Eine Ausweitung der Marktanteile über den Preis erscheint dagegen auch schwierig, da in vielen Ländern allenfalls leicht steigende oder sogar fallende Produzentenpreise zu beobachten sind. Der Konkurrenzdruck auf den Gütermärkten ist also bereits sehr hoch. Es ist daher unverändert wahrscheinlich, dass die Wachstumsrate der chinesischen Exporte weiterhin eher auf der enttäuschenden Seite bleibt.

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