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07.03.2016

16:05 Uhr

Musterdepots

Zertifikate im Turbomodus

Die Sprintzertifkate des Handelsblatt-Musterdepots könnten bald ihren Turbo einschalten. Indexgewinne werden im Depot dann bis Mitte Juni um den Faktor drei gehebelt.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Frankfurt am MainDer Euro Stoxx 50 ist inzwischen bis in die Nähe der entscheidenden Marke für zwei Sprintzertifikate-Positionen im Musterportfolio zurückgeklettert: Oberhalb von 3.100 Punkten schalten diese Papiere jeweils den Turbo ein.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Indexgewinne darüber werden im Depot bis Mitte Juni um den Faktor drei gehebelt (WKN: DZT7FY), beziehungsweise bis September um den Faktor zwei (WKN: CW7CXY). So, als besäße ich schlagartig dreimal so viele, beziehungsweise doppelt so viele Anteile am europäischen Leitindex.

Der Clou: Fällt der Euro Stoxx wieder unter die Sprint-Schwelle zurück, verschwinden meine "imaginären" Extra-Anteile automatisch aus dem Depot - an Verlusten werde ich nicht überproportional beteiligt.

Der Preis für das Hoch- und Runterfahren dieses Aktienengagements: Die damit maximal erzielbaren Erträge sind gedeckelt .Von Kursanstiegen profitiere ich bei der einen Position nur bis zur 3.560-Zähler-Marke  - bei der später fällig werdenden bis zu einem Anstieg auf 3.400 Zähler.

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