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19.11.2014

00:43 Uhr

Musterdepots

Zertifikate kaufen oder verkaufen?

Georgios Kokologiannis setzt weiterhin auf Zertifikate, Alexander Kovalenko hat den europäischen Automarkt im Blick und Daniel Hupfer blickt auf die Geldpolitik der Fed und der EZB. Die Musterdepots.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Während die europäischen Indizes wie der Dax und der Euro Stoxx 50 seit Jahresanfang insgesamt seitwärts tendieren, konnte das Musterdepot in diesem Zeitraum zweistellig zulegen. Was mit dem Einsatz von Zertifikaten zusammenhängt, die je nach Ausrichtung von fallenden, steigenden oder bereits von seitwärts tendierenden Kursen profitieren.

Von den zehn gekauften Produkten ist derzeit nur eins im Minus. Doch langsam muss ich mir Gedanken über eine neue Zusammensetzung machen. Denn sieben von den insgesamt zehn Zertifikaten im Musterdepot haben nur noch eine Laufzeit bis Ende dieses Jahres. Viele haben nur noch eine niedrigere Rendite.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

In solchen Fällen müssen sich Anleger die Frage stellen: Lohnt es sich, vor Ablauf der Laufzeit vorzeitig zu verkaufen und im Gegenzug dafür Transaktionsgebühren zu übernehmen? Oder lieber warten und die Summe kostenfrei ins Depot gebucht zu bekommen? 

Das muss jeder Anleger selber wissen. Denn ist schließlich auch eine Frage der Anlagealternative. Ich warte erstmal die weitere Börsenentwicklung ab, bevor ich die Entscheidung treffe.

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