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11.07.2017

15:11 Uhr

Nach dem Brexit

Paris will Banken aus London locken

Neben Frankfurt wirbt nun auch Paris für den Zuzug Londoner Banken nach dem Brexit. Die französische Regierung will die Attraktivität der Hauptstadt weiter erhöhen und Paris so zu Europas Hauptfinanzzentrum machen.

„Wir wollen, dass Paris nach dem Brexit zu Europas neuer Nummer eins unter den Finanzzentren wird“, so der französische Premierminister. AFP

Edouard Philippe

„Wir wollen, dass Paris nach dem Brexit zu Europas neuer Nummer eins unter den Finanzzentren wird“, so der französische Premierminister.

ParisKonkurrenz für London und Frankfurt: Der französische Premierminister Edouard Philippe will Paris zum wichtigsten europäischen Finanzzentrum ausbauen. „Die Botschaft ist klar und einfach: Die französische Regierung ist bestrebt, die Attraktivität von Paris mit allen Mitteln zu erhöhen“, sagte Philippe auf einer Bankenkonferenz in der Hauptstadt. „Wir wollen, dass Paris nach dem Brexit zu Europas neuer Nummer eins unter den Finanzzentren wird.“ Philippe sprach vor den Finanzexperten in Englisch.

Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Die japanischen Banken Nomura und Sumitomo Mitsui Financial Group sowie der Wertpapierhändler Daiwa Securities haben sich bereits für Frankfurt als künftigen Standort in der EU entschieden.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Michael Müller

11.07.2017, 16:42 Uhr

Dann muß Paris zuerst einmal die Steuern reduzieren. Nicht umsonst haben sehr viele Spitzenverdiener Paris den Rücken gekehrt! Zudem muß die Pariser Bevölkerung "freundlicher" mit Ausländern, speziell den englisch- und deutschsprachigen umgehen. Wer will schon in ein Land, in dem er in fast jedem Cafe merkt, dass er nur wegen seiner Sprache unbeliebt ist oder dass er nur wegen seiner Staatsangehörigkeit höhere Preise bezahlen muß.

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