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18.10.2012

08:30 Uhr

Nach fünf Jahren

Star-Analyst rät wieder zu Citi-Kauf

Erstmals seit fünf Jahren rät Michael Mayo zum Kauf von Citigroup-Aktien. Damit reagiert der Star-Analyst auf den Rücktritt des langjährigen Citi-Chefs Vikram Pandit.

Nach dem Rücktritt von Citi-Chef Pandit rät Star-Analyst Michael Mayo zum Kauf von Citi-Aktien. dapd

Nach dem Rücktritt von Citi-Chef Pandit rät Star-Analyst Michael Mayo zum Kauf von Citi-Aktien.

Der bekannte US-Banken-Analyst Michael Mayo, der Investoren in den vergangenen fünf Jahren immer wieder zum Verkauf von Citigroup-Inc.-Aktien riet, hat seine Meinung von Grund auf geändert und empfiehlt nun die Titel zum Kauf. Vorausgegangen ist der Rücktritt des langjährigen Citi-Chefs Vikram Pandit.

Mayo, der heute bei CLSA Ltd. in New York arbeitet, änderte sein Rating von „underperform“ auf „outperform“, weil der Abgang von Pandit ein „proaktiveres Board“ widerspiegele. Seiner Meinung nach kann der Wechsel an der Unternehmensspitze zu zusätzlichen Restrukturierungsmaßnahmen und höheren Dividenden für Aktionäre führen - weil die Bank nun wohl ihre Glaubwürdigkeit gegenüber den Aufsehern reparieren werde.

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Erst am Montag hatte Pandit einen Quartalsverlust gemeldet. Ein Nachfolger steht fest.

Pandit war am Dienstag zurückgetreten. Michael Corbat ist sein Nachfolger. Corbat leitete bislang die Citigroup-Geschäfte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Wie Bloomberg News aus informierten Kreisen erfuhr, hat das Board von Citigroup Inc. den Vorstandschef aus dem Amt gedrängt. Zuvor sei das Gremium zu dem Schluss gekommen, dass er das Geschäft schlecht geführt habe - was dann zu Rückschlägen bei Aufsichtsbehörden und auch zu Verlust von Glaubwürdigkeit bei Investoren geführt habe. Der Schritt sei seit einigen Monaten diskutiert worden.

Zu Vorfällen, die zur Entscheidung des Boards beigetragen haben, zählen den Kreisen zufolge die Rückweisung eines Plans durch die Aufsichtsbehörden, die Auszahlungen an die Aktionäre zu erhöhen. Hinzu gekommen seien die 2,9 Mrd. Dollar schweren Abschreibungen beim Broker Smith Barney und eine zweistufige Absenkung der Bonitätsnote durch die Ratingagentur Moody's Investors Service

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