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26.02.2004

07:00 Uhr

Die Idee war gut gemeint und dazu ökonomisch sinnvoll: Deutschland sollte vom „Land des Sparbuchs“ zum „Land der Aktionäre“ werden. Der deutsche Sparer sollte als Risikokapitalgeber zur Finanzierung des Aufschwungs beitragen.

Das Ergebnis ist bekannt: Enttäuschung und Ernüchterung. Banken und Börsen haben beim Sparer sehr viel verbrannte Erde hinterlassen. Die Finanzierung von Risiken fiel exakt zu jenem Zeitpunkt aus, als die Wirtschaft sie dringend benötigt hätte.

Was tun also? Neue Ideen braucht das Land. Die Emissionshäuser reagierten rasch: Sie brachten in den vergangenen Jahren zahlreiche neue strukturierte Investmentprodukte wie Derivate, Optionsscheine und Zertifikate auf den Markt. Was lag zudem näher, als jene Alternativen Investments aus dem angelsächsischen Raum zu übernehmen, die während der Aktienbaisse gute Anlageresultate erzielten - Hedge-Fonds nämlich.

All diese neuen Produkte bieten dem Anleger ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Chance. Das Investmentmodernisierungsgesetz schafft den rechtlichen Rahmen. Jetzt liegt es an den Banken, Hedge-Fonds zum Höhenflug zu verhelfen. Aktien, Anleihen, Hedge-Fonds und Derivate sind in ihrer Kombination die ideale Voraussetzung für das Entstehen einer modernen Investmentkultur in Deutschland.

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