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01.04.2016

16:14 Uhr

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Bei welchen Banken Anleger sparen

Die Zeiten rasanter Kursanstiege an den Börsen scheinen erst einmal vorbei. Jetzt kommt es auf die Kosten an. Ein Vergleich zeigt, bei welchen Banken Geldanleger günstig handeln können. Das Sparpotenzial kann beeindrucken.

Kosten für den Kauf und die Verwahrung von Wertpapieren minimieren die Rendite. dpa

Kurstafel

Kosten für den Kauf und die Verwahrung von Wertpapieren minimieren die Rendite.

Diese Woche schafft der Dax wieder einmal den Sprung über die Marke von 10.000 Punkten. Trotz der fünfstelligen Notierung sieht die Bilanz des Index in den vergangenen Monaten nicht sehr berauschend aus. Seit Jahresanfang notiert der deutsche Leitindex immer noch knapp sieben Prozent im Minus. Auf 12-Monats-Sicht beträgt das Minus sogar mehr als 16 Prozent.

Das Beispiel zeigt: Die Zeiten der großen Rally, in der sich der Dax beinahe kontinuierlich in sieben Jahren von weniger als 4000 auf mehr als 12.000 Punkten steigerte, scheint erst einmal vorbei. Der Blick auf den Dax zeigt aber auch, dass einzelne Aktien durchaus ordentlich rentierten. Wer in Zeiten ohne Zinsen noch Rendite erwirtschaften möchte, muss wohl auch in Seitwärtsmärkten investiert sein.

Um damit Erfolg zu haben, müssen viele Anleger umdenken. Die Kosten rücken in den Vordergrund. „Auch für den Kauf von Wertpapieren gilt die alte Kaufmannsweisheit: `Der Gewinn liegt im günstigen Einkauf`, sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. „Je mehr Geld nach Abzug der Erwerbskosten tatsächlich in den Wertpapierkauf fließt, desto größer ist am Ende der Wertzuwachs“. Zusätzlich zu den Orderkosten von Wertpapieren verlangen Banken Depotgebühren, die bei großen Vermögen schnell einige hundert Euro ausmachen können.

Die Wahl der günstigsten Bank fällt aber nicht ganz leicht. Denn das günstigste Depot für jeden Kunden gibt es leider nicht. „Die Kostentreiber sind nicht eindeutig zu bestimmen, da viele Entgelte bei der Depotführung zusammen kommen“, sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale NRW.

Die Schwärzesten Tage des Dax: 2008-2015

06. Oktober 2008

Für den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate muss binnen einer Woche ein zweites Rettungspaket geschnürt werden. Der Dax verliert sieben Prozent.

08. Oktober 2008

Im Sog der Finanzkrise stürzt der Nikkei -Index um über neun Prozent ab. Der Dax verliert bis zu neun Prozent. Nach einer konzertierten Zinssenkungsrunde der großen Notenbanken erholen sich die Kurse nur leicht. Der Dax schließt mit einem Minus von sechs Prozent.

10. Oktober 2008

Rezessionsängste angesichts der Finanzkrise drücken den Nikkei-Index um zehn Prozent. Der Dax verliert ebenfalls sieben Prozent.

24. Oktober 2008

Ein erneuter Absturz der Tokioter Börse drückt den Dax in der Spitze um über elf Prozent.

8. August 2011

Nachdem die USA bei der Ratingagentur Standard & Poor's ihre Bestnote als Kreditnehmer verlieren, brechen die Kurse ein: Der Dax verliert rund fünf Prozent.

5. September 2011

Die Furcht der Anleger vor einer weltweiten Rezession und einer Ausweitung der Schuldenkrise in der Euro-Zone drückt den Dax um 5,3 Prozent ins Minus.

1. November 2011

Der Dax verliert rund fünf Prozent. Auslöser ist die überraschende Ankündigung einer Volksabstimmung in Griechenland über ein Rettungspaket.

29. Juni 2015

Das Scheitern der Gespräche zur Lösung der Schuldenkrise in Griechenland und die überraschende Ansetzung einer Volksabstimmung über die Forderungen der Gläubiger drückt den Dax gleich im frühen Handel um 4,6 Prozent auf 10.964,24 Punkte.

24. August 2015

Die Furcht vor einem deutlichen Konjunktureinbruch in China drückt den Dax erstmals seit Mitte Januar wieder unter die Marke 10.000 Punkten. Der Leitindex fällt um bis zu 3,6 Prozent auf 9760 Zähler.


Neben einer jährlichen Pauschale gibt es Zusatzentgelte die von der Anzahl und Art der verwahrten Wertpapiere abhängen. Hinzu kommen Entgelte für den Kauf oder Verkauf der Papiere. „Es ist also eher die Summe der vielen möglichen Entgelte, die die Kosten treiben“, sagt Feck.

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