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14.08.2015

14:54 Uhr

Online-Broker im Vergleich

Wie Geldanleger tausende Euro sparen

VonJens Hagen

Die Börsenrally legt eine Pause ein. Jetzt sollten Anleger die Kosten im Blick behalten. Ein Vergleich zeigt günstige Banken für Wertpapierdepots – und wie aktive Anleger günstig handeln. Unser Tool der Woche.

Mit dem richtigen Broker können Anleger sparen. dpa

Mit dem richtigen Broker können Anleger sparen.

FrankfurtWer aktuell noch auskömmliche Renditen für Tagesgeld erzielen möchte, muss zu einem Online-Broker wechseln. Die Neueröffnung eines Depots im Wert von mindestens 7.000 Euro honoriert die Targobank mit einem Tagesgeld-Zins von 2,5 Prozent – wenn der Neukunde ein Jahr bei dem Institut bleibt.

Die Consorsbank lockt Neukunden bei einer Schließung des alten Depots mit einem Zins von drei Prozent für zwölf Monate. Bei der DAB Bank sind in diesem Fall sogar 3,5 Prozent für sechs Monate möglich. Beide Direktbanken bieten diese Konditionen aber nur für Einlagen bis zu einer Summe von 20.000 Euro. Zum Vergleich: Ohne Depotwechsel gibt es bei den Tagesgeld-Anbietern bestenfalls 1,1 Prozent fürs Tagesgeld.

„Auch abseits solcher Lockangebote für Zinskonten ist ein Wechsel des Wertpapier-Depots derzeit hoch attraktiv“, sagt Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung. Eine Auswertung seines Teams für Handelsblatt Online zeigt ein hohes Sparpotenzial bei den Orderkonditionen. Das Vergleichstool auf Handelsblatt Online gibt eine schnelle Orientierung.

Aktive Anleger können bei einem Portfolio im Wert von 300.000 Euro bei 250 Orders von jeweils 2.000 Euro im Jahr bis zu 5.500 Euro sparen, wenn sie zum günstigsten Anbieter wechseln (siehe Tabellen am Ende des Artikels). Selbst konservativere Anleger mit einem Depot im Wert von 65.000 Euro können bei einem Wechsel bis zu 500 Euro sparen, wenn sie acht Orders über jeweils 5.500 Euro abgeben.

„Eine Wertpapierorder zu den regulären Kosten einer Filialbank abzuwickeln ist ungefähr so als würden Sie einen Brief per Taxi verschicken“, sagt Niels Nauhauser, Abteilungsleiter Altersvorsorge, Banken, Kredite bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Man könne die hohen Kosten noch rechtfertigen, wenn die Banken dafür eine qualifizierte Beratung anbieten. Aber nicht bei allen Instituten könne man eine unabhängige und professionelle Beratung im Sinne des Kunden erwarten.

Kommentare (3)

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14.08.2015, 17:14 Uhr

Man spart noch mehr Geld wenn man überhaupt nicht handelt,da freut sich nur die ausführende Bank.
Ich handel gar nicht.
Ich kaufe nur bei Schwächephasen die Branchenführer, natürlich auch international.

Das mache ich schon seit 50 Jahren,damals wie heute über meine Spaßkasse, mir reicht das völlig.
Ich freue mich über die eingezahlten Dividenden, mein Gold und meine Immobilien.

Das Traden überlasse ich den jungen Hüpfern mit ihren Hochfrequenzrechnern.

Account gelöscht!

14.08.2015, 17:36 Uhr

Ich habe gar kein Depot!

Herr Anton Ehrlich

14.08.2015, 18:27 Uhr

Im Artikel fehlen einige wichtige Details,
beim Onvista Broker fallen Teilausführungsgebühren an. An das kann beim Xetra Handel teuer werden. z.B. kann ein Telekom Kauf oder Verkauf bei Ordervolumen
20 000 schon mal auf 10 Aufträge gestückelt werden....dann wird es teuer. Flatex dagegen erhebt keine Teilausführungsgebühren..das rechnet sich schnell...und Flatex fallen bei "Eigenhandel" keine Börsengebühren für z.B. Xetra , Handelsplatz Stuttgart etc. an. Und das spart richtig viel Geld .....z.B. Xetra Handel 30 000 € telekom 5.90€
und ca. 9 € xetra Gebühr, Handelsplatz Stuttgart z.b + ca. 20€ .
Beim Flatex Direkthandel nur insgesamt 5.90. hier wir richtig Geld gespart.
Aber Halt auch bei Flatex gibt es ein heimtückisches Detail das ins Geld geht...pro ausländische Dividenden Ausschüttung werden 5€ Gebühr fällig. Bei einem US Wert der 4x ausschüttet geht das ins Geld. Flatex ist da knallhart.
Der Bericht müsste besser recherchiert sein. Hat denn der Autor keine eigene Handelserfaharung.?

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