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09.06.2012

11:33 Uhr

Profi-Anlageempfehlung

Der Gesundheitsmarkt bringt Stabilität

VonTindaro Siragusano

Für eine Investition in den Gesundheitssektor spricht einiges, so Tindaro Siragusano von der Berenberg Bank. Vor allem in Schwellenländern gebe es noch enormen Nachholbedarf, der ein deutliches Wachstum mit sich bringt.

Pharmazeutika-Produzenten bieten sich als Aktienanlage an. dpa

Pharmazeutika-Produzenten bieten sich als Aktienanlage an.

Die Gesundheitsbranche zählt laut einer Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Berenberg Bank aufgrund der sehr günstigen Angebots- und Nachfrageperspektiven zu den interessantesten Wachstumsmärkten. Gleich mehrere Fundamentaldaten sprechen für eine auf längere Sicht prosperierende Entwicklung dieses Sektors: Die Weltbevölkerung wächst, viele Gesellschaften - insbesondere die westlichen - altern, die Einkommen steigen und die Gesundheitsausgaben nehmen überproportional zum Einkommen zu.

Darüber hinaus besteht in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern noch ein enormer Nachholbedarf an medizinischer Grundausstattung wie etwa bei Geräten und Medikamenten. Anhaltender Kostendruck und Rationierung der öffentlichen Gesundheitsleistungen werden vor allem in den unter hohen Schuldenlasten ächzenden westlichen Industrieländern zu einem Anstieg des "zweiten Gesundheitsmarktes" führen.

Tindaro Siragusano, Leiter Private Banking und Asset Management der Berenberg Bank. Pressebild

Tindaro Siragusano, Leiter Private Banking und Asset Management der Berenberg Bank.

Dieser bezeichnet alle privaten, frei finanzierten Güter und Dienstleistungen, im Wesentlichen aus den Bereichen Prävention und Wellness. Der zweite Gesundheitsmarkt wächst schnell und dürfte angesichts der steigenden Gesundheitspräferenz und Rationierung der gesetzlichen Leistungen weitere Wachstumsimpulse erhalten. Die demografische Entwicklung trägt aufgrund der gestiegenen Gesundheitsbedürfnisse ebenfalls zu einem deutlichen Wachstum bei.

Der Körper rückt bei den Menschen immer stärker in den Mittelpunkt. Somit wird zukünftig nicht nur die Nachfrage nach Pharmazeutika zur Behandlung von Krankheiten und gesundheitlichen Beschwerden, sondern auch nach Gesundheitsvorsorgeprodukten wie Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminpräparaten, funktionellen beziehungsweise prophylaktisch wirkenden Lebensmitteln und Produkten steigen.

Kommentare (1)

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FairKauf

09.06.2012, 13:04 Uhr

Na, hat die Berenberg Bank zufällig einen Fonds mit Gesundheitsaktien aufgelegt?

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