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02.07.2011

18:02 Uhr

Profi-Anlageempfehlung

Die richtigen Währungen für Krisenzeiten

Während im Euroland die Panik umgeht, ist ein professionelles Währungsmanagement wichtiger denn je. Stefan Keitel von Credit Suisse hält Devisen aus Schwellenländern für attraktiv.

Welche Währung, wenn nicht Euro? Quelle: dapd

Welche Währung, wenn nicht Euro?

FrankfurtDie Angst geht um in Euroland. Reißt Griechenland den Euro nach unten? Kollabiert der Euro ganz? Die Anleger sind nach zwei Finanzkrisen in den letzten Jahren gebeutelt, wollen Risiken vermeiden. Die Gefahr: In ihrer Sorge handeln viele Anleger prozyklisch – im aktuellen Devisenumfeld ein Fehler.

Auf Talfahrt ist der Euro seit Jahren, der Schweizer Franken dagegen hat sich zum sicheren Hafen entwickelt. Das Ausmaß und die Dynamik hat dabei überrascht. Erhielten Anleger im Oktober 2007 noch 1,67 Schweizer Franken für einen Euro, so waren es dieser Tage schon weniger als 1,20. Die Stärke des Schweizer Franken spiegelt dabei neben dem Faktor Wirtschaftsstandort die strukturelle Schwäche des US-Dollars, des Euros und des britischen Pfunds.

Gleichsam zu verzeichnen sind enorme Wechselkursschwankungen. In diesem Umfeld ist ein professionelles Währungsmanagement wichtiger denn je. Portfoliomanager unterscheiden dabei zwischen dem strategischen und dem taktischen, eher kurzfristigen Ansatz.

Strategisch sind wir der Auffassung, dass die Währungen der Schwellenländer als Portfoliobaustein unverzichtbar geworden sind. Strukturelle Vorteile wie der deutlich geringere Verschuldungsgrad, die hohen Fremdwährungsreserven sowie die dynamischeren Wachstumsaussichten untermauern diese These eindrücklich.

Dies gilt insbesondere für die Mehrzahl der asiatischen sowie der lateinamerikanischen Währungen. Auch die positiv rohstoffabhängigen traditionellen Währungen wie der australische sowie der kanadische Dollar sind in puncto langfristige Stabilität und somit Attraktivität zu nennen. Zusammen mit der Heimatwährung und dem Franken können sie ein ideal diversifiziertes Währungsportfolio bilden.

Kommentare (25)

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Account gelöscht!

02.07.2011, 18:45 Uhr

"Die Euro-Krise ist in die Kurse weitgehend eingepreist" !?

Was eine Aussage,
eher saniert sich Simbabwe, bevor euer ganzer Elend endgültig eingepreist sein wird können.
.

Wolle

02.07.2011, 19:50 Uhr

Versuch es mal mit einem Deutschkursus.

Deutschlehrer

02.07.2011, 21:08 Uhr

Veehrte Dummschule,
Es heißt nicht, "warum soll ich ein Deutschkursus besuchen", sondern, "warum soll ich einen Deutschkursus" besuchen.Es heißt auch nicht "was eine Aussage" sondern "was für eine Aussage"
"Deutsche Sprache, schwere Sprache." Aber nur Mut, es wird schon werden.

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