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20.08.2011

12:47 Uhr

Profi-Anlageempfehlung

Kursverluste locken zum Aktieneinstieg

VonHolger Schroeder

In seiner Anlage-Empfehlung erklärt Holger Schroeder von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers, warum es sich lohnen könnte, jetzt Aktien zu kaufen.

Holger Schroeder, Hauck & Aufhäuser. Quelle: PR

Holger Schroeder, Hauck & Aufhäuser.

FrankfurtSeit Anfang August geht an den internationalen Finanzmärkten die Angst um. Doch die Panik, die teilweise zu beobachten war, scheint uns übertrieben zu sein. Denn wahrscheinlich gehen weder die USA pleite noch wird der Euro-Raum auseinanderbrechen. Sollte sich die Situation erneut zuspitzen, würde die amerikanische Notenbank wieder die Druckerpresse anwerfen und Staatsanleihen aufkaufen - ein Verfahren, das als "Quantitative Easing" (QE 3) bezeichnet wird. Die Euro-Zone würde im Krisenfall gemeinsame Staatsanleihen, also Euro-Bonds, emittieren.

Auch mit einem Rückfall in eine erneute globale Rezession rechnen wir nicht. Der fallende Ölpreis stärkt vor allem in den energiehungrigen USA die Kaufkraft der Verbraucher. Gleichzeitig dämpfen niedrigere Energie- und Rohstoffpreise den Inflationsdruck in den Schwellenländern. Die Regierungen und Notenbanken in China, Indien & Co. müssen damit weniger stark auf die Konjunkturbremse treten. Zwar zeichnet sich eine Abkühlung der Weltwirtschaft ab, ein "Double-dip-Szenario", also ein zweiter wirtschaftlicher Abschwung, ist dagegen kaum zu befürchten.

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Dennoch haben Konjunktursorgen und die Angst vor eskalierenden Staatsschulden dazu geführt, dass Anleger Aktien massiv abgestoßen und im Gegenzug Gold und vor allem Anleihen solventer Staaten, wie Deutschland oder die USA, gekauft haben. Die Folge sind rekordniedrige Zinsniveaus. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zuletzt das erste Mal seit gut 50 Jahren unterhalb der Inflationsrate.

Aktien mit besserem Chance-Risiko-Profil.
Angesichts einer negativen Realverzinsung von Staatsanleihen und gesunkener Aktienkurse verfügen Dividendenpapiere über ein deutlich besseres Chance-Risiko-Profil. Risikobereiten Anlegern bieten solide deutsche Aktiengesellschaften wie SAP (Wertpapier-Kennnummer 716 460), K+S (KSA G88) oder BASF (BASF11) auf dem derzeitigen Kursniveau Dividendenrenditen von bis zu annähernd fünf Prozent. Damit rentieren sie zum Teil fast doppelt so hoch wie langlaufende Bundesanleihen.

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