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01.04.2011

11:27 Uhr

Einführung

Wer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt

VonDirk Wohleb, Dörte Jochims

Über zwei Drittel aller Berufstätigen zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Welche Personen- und Berufsgruppen dazugehören und wann der Staat zuzahlt.

Etwa 70 Prozent aller Berufstätigen zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Dazu zählen Arbeiter, Angestellte und Auszubildende. Weiterhin müssen Freiberufler bestimmter Berufsgruppen, staatlich Bedienstete und teilweise auch Studenten Rentenversicherungsbeiträge abführen. Zu den Versicherten zählen zudem Wehr- und Zivildienstleistende, Mütter und Väter in Elternzeit, Menschen, die Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegen, Behinderte, die in Behindertenwerkstätten arbeiten sowie Bezieher von Kranken-, Arbeitslosengeld oder anderen Entgeltersatzleistungen.

Wann zahlt der Staat?

Jeder, der länger als fünf Jahre eingezahlt hat, kann beim Eintritt ins Rentenalter einen Anspruch auf die sogenannte ordentliche Altersrente geltend machen. Dabei werden Beitrags- und Ersatzzeiten sowie Monate aus dem Versorgungsausgleich und aus geringfügiger versicherungsfreier Beschäftigung berücksichtigt.

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Industriemechaniker-Lehrlinge: Azubis zahlen genau wie jeder Arbeiter und Angestellte in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Quelle: dapd

Industriemechaniker-Lehrlinge: Azubis zahlen genau wie jeder Arbeiter und Angestellte in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Kommentare (4)

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petervonbremen

22.11.2011, 12:19 Uhr

Früher habe ich mich immer gewundert, wenn alte Menschen betrübt von sich gaben, dass der Staat diejenigen, die wesentlich zur Mehrung des Volksvermögens beitragen, belügt und betrügt. Dem habe ich jetzt, selsbt die 50 überschritten, nichts entgegenzusetzen.
Bei einer Rentenberechnung 1995 hatte ich einen Anspruch auf 1.100,00 DM Altersrente. Dann habe ich noch bis Ende 1996 als Angestellter gearbeitet (danach machte ich mich selbständig). Aktuell habe ich, oh Wunder, nur noch einen Anspruch auf 330,00 € Altersrente (weil die Ausbildungszeiten fast nicht mehr anerkannt werden!).
So etwas exizentielles wie die Regelungen der Anspüche für die Altersrente nachträglich zu ändern, hat schon ein enormes Ausmaß an Dreistigkeit. Wenn wir Steuerzahler uns ab heute so dreist verhielten, wäre unser Staat spätestens ab dem Frühjahr 2012 pleite. - Nur welcher Otto Normalverbraucher ist schon so skrupellos wie Karl Theodor aus dem südlichen Freistaat oder auch ein Helmut Kohl.

martin.p

24.07.2012, 15:34 Uhr

Sie haben ja noch immerhin 1/2 der 1995 in Aussicht gestellten Rente, ich habe gerade die Mitteilung erhalten, gar keinen Anspruch mehr zu haben. Da 1989 andere Informationen vorlagen, habe ich ca. 3 Jahre lang eingezahlt und bin dann erst in dei ständische Altersversorgung gewechjselt, habe also 3 Beitragsjahre verloren. Mal sehen, wie das weitergeht, das mit der Enteignung der Massen zugunsten Weniger.

RDA

16.09.2012, 10:59 Uhr

Die GRV muss organisatorisch in eine völlig vom Zugriff der Politik unabhängige selbstverwaltete KdÖR überführt werden (zu ergänzen im GG). Bestes Beispiel sind die Kirchen in Deutschland, in deren Finanzen der Staat nicht eingreifen kann. Außerdem bestimmen die Kirchen selbst, wieviel Geld sie an Zuschlagsteuern durch die Finanzämter erheben lassen.

Verwaltet wird das ganze von von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Finanzierung läuft über direkte Anteile an Bundes- und Gemeinschafssteuern (zu ergänzen in Art. 106GG) sowie ergänzende Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge.

Der steuerfinanzierte Teil gewährt jedem GEbietsansässigen nach 40 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt eine volle Grundrente von 350 Euro. Ergänzend gibt es verpflichtende Arbeitgeberbeiträge per Wertschöpfungsabgabe und Arbeitnehmerbeiträge über einen Renten-Soli.

Alternativ könnten die Renten auch voll über Steuern finanziert werden - bei Beamtenpensionen funktioniert das auch sehr gut. Und gegen eine willkürliche "Rente nach Kassenlage" hilft die Verankerung in der Verfassung.

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