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26.08.2011

14:37 Uhr

Finanzhilfen

Worauf bei leer stehenden Immobilien zu achten ist

VonDirk Wohleb, Dörte Jochims

Wenn eine Immobilie leer steht, fallen zwangsläufig Einkünfte aus. In diesem Fall springt der Staat dem Vermieter bei. Aber: Je länger ein Leerstand andauert, desto misstrauischer wird das Finanzamt.

Bei leer stehenden Objekten muss klar sein, dass der Eigentümer die Absicht hat, das Objekt zu vermieten. picture-alliance

Bei leer stehenden Objekten muss klar sein, dass der Eigentümer die Absicht hat, das Objekt zu vermieten.

Was ist, wenn das Objekt längere Zeit leer steht?

Wer ein Mietobjekt kauft oder umfangreich saniert, erzielt in der Regel steuerliche Verluste. Diese Verluste können mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden und durchaus zu stattlichen Steuerersparnissen führen. Wenn das Objekt leer steht, erhöhen sich die negativen Einkünfte zwangsläufig. Bei längerfristigem Leerstand ist allerdings Vorsicht geboten, sonst streicht der Fiskus die Verlustverrechnung.

Wer ein Wohn- oder Gewerbeobjekt vermietet, kann die sogenannten Anlaufverluste in der Regel steuerlich geltend machen. Diese Verluste entstehen deshalb, weil die Abschreibungen und die anfangs relativ hohen Schuldzinsen die Vermietungseinkünfte in den meisten Fällen deutlich übersteigen.

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