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25.08.2011

15:19 Uhr

Gewährleistungen und Mängel

Was Mieter über Mietminderungen wissen müssen

VonDirk Wohleb, Dörte Jochims

Mängel an der Immobilie können zur Mietminderung führen, allerdings muss der Mieter bestimmte Dinge beachten. Ein Abschlag ist auch berechtigt, wenn nicht ausreichend geheizt wird, im Extremfalls sogar um 100 Prozent.

Eine Raumtemperatur von weniger als 18 Grad ist Mietern nicht zuzumuten. Quelle: ap

Eine Raumtemperatur von weniger als 18 Grad ist Mietern nicht zuzumuten.

Wann darf der Mieter die Miete mindern lassen?

Für Mängel an der Immobilie ist der Vermieter zuständig. Doch der Mieter muss den Vermieter auf den Schaden hinweisen. Reagiert der Vermieter nicht darauf, kann der Mieter unter bestimmten Voraussetzungen die Mängel auf Kosten des Vermieters selbst beseitigen lassen oder die Miete mindern lassen. Die Mietminderung kann beim Auftreten eines Mangels verfügt werden – unabhängig davon, ob der Vermieter diesen Mangel zu vertreten hat oder nicht.

Kein Recht auf Minderung hat der Mieter, wenn er den Vertrag in Kenntnis des Mangels abgeschlossen hat oder wenn er seine Miete trotz des Mangels sechs Monate vorbehaltlos überwiesen hat. Gleiches gilt, wenn er den Mangel selbst zu vertreten hat.

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