Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.08.2011

17:08 Uhr

Kündigungsgründe

Wann der Hausfrieden empfindlich gestört ist

VonDirk Wohleb, Dörte Jochims

Wesentlich häufiger als Mietschulden oder Nebenkostenabrechnungen beschäftigt die Gerichte das Thema Hausfrieden. Was Mieter tunlichst vermeiden sollten, um keine Kündigung zu riskieren.

Wesentlich häufiger als etwa Mietschulden oder Nebenkostenabrechnungen beschäftigt die deutschen Gerichte das Thema Hausfrieden. Wird dieser von einer Mietpartei gestört, so droht ein abruptes Vertragsende. So billigte etwa das Landgericht Berlin eine fristlose Kündigung, weil der Vermieter vom Mieter eine SMS mit Schimpfwörtern wie "dumme Kuh" erhalten hatte (Az.: 63 S 410/04). Auch heftige Schimpftiraden gegen andere Hausbewohner können – ohne weitere Abmahnung – zur rechtskräftigen Kündigung der Mietwohnung führen, wie das Landgericht Coburg entschied (Az.: 32 S 85/08).

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×