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25.08.2011

14:42 Uhr

Überblick

Was bei einer Kündigung zu beachten ist

VonDirk Wohleb, Dörte Jochims

Drei, sechs, neun Monate – bei einem unbefristeten Mietvertrag gelten feste Kündigungsfristen. Fristlos kündigen können Mieter und Vermieter nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das Wichtigste auf einen Blick.

Schimmelbefall: Der Mieter darf fristlos kündigen, wenn seine Gesundheit gefährdet ist. Quelle: picture-alliance/ dpaPICTURE-ALLIANCE / DPA

Schimmelbefall: Der Mieter darf fristlos kündigen, wenn seine Gesundheit gefährdet ist.

Wie lautet die gesetzliche Regelung?

Ein unbefristeter Mietvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Hier gelten gesetzliche Kündigungsfristen. Wollen Vermieter ordentlich kündigen, müssen sie bei einer Wohndauer des Mieters von bis zu fünf Jahren drei Monate, zwischen fünf und acht Jahren sechs Monate, bei mehr als acht Jahren neun Monate und bei mehr als zehn Jahren zwölf Monate verstreichen lassen. Mieter müssen eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten.

Wie funktioniert das Kündigen bei Eigenbedarf?

Der Vermieter darf nur kündigen, wenn er ein "berechtigtes Interesse" hat. Dazu zählt grundsätzlich der Eigenbedarf. Dieser liegt vor, wenn der Vermieter die Wohnung für sich selbst, für eine zu seinem Hausstand gehörende Person oder einen Familienangehörigen (Kinder, Enkel, Geschwister oder Eltern) benötigt. Hierfür reicht nicht allein der Wunsch aus, in der eigenen Wohnung zu wohnen, sondern er muss vernünftige, nachvollziehbare Gründe anführen, beispielsweise die Trennung vom Ehegatten oder ein beruflich notwendiger Umzug.

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