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05.05.2011

14:46 Uhr

Unnötige Policen

Welche Vorsichtsmaßnahmen überflüssig sind

VonDirk Wohleb, Dörte Jochims

Vom Autobrief über das Krankhaustagegeld bis zur Brillenversicherung – einige Versicherungsangebote sind das Geld nicht wert. Welche Policen sich nicht lohnen.

Insassenversicherung und Autobrief

Mitfahrer sind durch die Kfz-Haftpflichtversicherung abgesichert. Personenschäden beim Fahrer laufen über die Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung.

Krankenhaustagegeld

Für jeden Tag im Krankenhaus Geld zu kassieren ist nett, aber nicht notwendig.

Unfallversicherung

Diese Versicherung zahlt, wenn Versicherte auf Grund eines Unfalls – also durch Einwirkung von außen – nicht mehr arbeiten können. 90 Prozent der Invaliditätsfälle sind jedoch krankheitsbedingt. Unfallversicherte gehen dann leer aus. Wer über eine Berufsunfähigkeitspolice verfügt, deckt damit sowohl die krankheits- als auch die unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit ab und kann die Unfallpolice beruhigt kündigen.

Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung

Es macht Sinn, möglichst früh und regelmäßig für das Studium oder andere größere Wünsche der Kleinen zu sparen. Doch gibt es erheblich attraktivere Sparformen als die Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung. Hier sind die Gebühren hoch und die Rendite fällt niedrig aus.

Glasbruch, Handy oder Brillenversicherung

Hier sind die Risiken gering, doch es läppern sich die Kosten.

Kommentare (2)

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meag

27.06.2012, 11:02 Uhr

Die Aussage wer eine BU hat kann seine UV kündigen ist sowas von falsch, da stellen sich mir alle Nackenhaare hoch. Was ist den mit Invalidätsgraden von unter 50 %????
Was ist mit z.B. einem Beinbruch (14 Tage Krankenhaus, 5 Wochen vollstationäre Reha, keine Invalidität), Kunde bekam gute 16.000 Euro aus seiner UV ausgezahlt???? Erzählen Sie dem mal was davon seine UV zu kündigen.

longo

06.11.2012, 10:08 Uhr

Über 16.000 Euro würde sich jeder freuen, aber wo bestand in diesem Fall das Risiko? Die Krankenhausbehandlung und die Reha hat die Krankenkasse gezahlt, und der Arbeitgeber hat den Arbeitslohn fortgezahlt. Sinn macht eine Unfallversicherung nur im Falle einer Invalidität, wenn durch Wegfall der Arbeitskraft die Existenzgrundlage wegfällt.

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