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01.01.2018

01:00 Uhr

Alles rund ums Geld

Was sich 2018 für Verbraucher ändert

Steuererklärung, Freibeträge, Riester und Kartenzahlung – für die Verbraucher ändert sich ab dem 1. Januar 2018 rund ums Thema Geld so einiges. Von den meisten Neuerungen dürften die Bürger profitieren. Ein Überblick.

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Neu in 2018: Das ändert sich für Sie bei Kindergeld & Co

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DüsseldorfMit dem neuen Jahr kommen auch Neuerungen in Sachen Geld auf die Verbraucher zu. Ab dem 1. Januar 2018 greifen andere Freibeträge, Regeln fürs Online-Banking und neue Fristen für das Finanzamt. Auch in Sachen Sicherheit legt der Gesetzgeber nach. Die LBS Münster hat zusammengefasst, worauf sich die Bürger einstellen müssen – beziehungsweise können. Denn die meisten Veränderungen kommen dem Verbraucher entgegen.

  • Verlängerte Frist für alle Steuererklärungen: Ab dem Steuerjahr 2018 muss die Steuererklärung erst bis zum 31. Juli des Folgejahres (in diesem Fall also 31. Juli 2019) beim Finanzamt abgegeben werden. Wenn ein Steuerberater die Steuererklärung für den Steuerpflichtigen erstellt, hat dieser künftig bis zum letzten Tag im Februar des übernächsten Jahres Zeit. Das heißt, für die Steuererklärung 2018 bis zum 29. Februar 2020.
  • Freibeträge und Kindergeld werden erhöht: Der steuerliche Kinderfreibetrag für zusammen veranlagte Ehegatten wird zum neuen Jahr leicht um 72 Euro auf dann 4.788 Euro erhöht, der Grundfreibetrag um 180 Euro auf 9.000 Euro. Auch das Kindergeld steigt pro Kind und Monat um 2 Euro auf 194 Euro. Für das dritte Kind gibt es 200, für das vierte und jedes weitere Kind 225 Euro.
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  • Erhöhung der Riester-Grundzulage: Förderberechtigte können ab dem 1. Januar 2018 maximal 175 Euro als Grundzulage vom Staat erhalten. Das ist eine prozentuale Steigerung von 13,6 Prozent. Die Politik stärkt damit die eigene Altersvorsorge. Bei der Wohn-Riester-Förderung soll die höhere Grundzulage Bauherren beim Aufbau von Eigenkapital unterstützen und für eine schnellere Entschuldung im Anschluss sorgen.
  • Keine VL-Bescheinigung mehr auf Papier: Wer die Arbeitnehmer-Sparzulage für vermögenswirksame Leistungen im Rahmen der Steuererklärung beantragen wollte, bekam dafür bisher vom Anlageinstitut, zum Beispiel seiner Bausparkasse, jährlich eine Bescheinigung – die „Anlage VL“. Diese Anlage entfällt künftig, so ein Beschluss des Bundesfinanzministeriums. Bausparkassen und Banken müssen die Daten direkt elektronisch ans Finanzamt übermitteln.

Kommentare (1)

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Herr Werner Münchau

01.01.2018, 14:41 Uhr


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