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16.08.2013

17:47 Uhr

Bankenverband

Beschwerden über Anlageberatung nehmen ab

Über 7000 Bürger haben sich im vergangenen Jahr über die Anlageberatung von Banken beschwert. Das bedeutet einen Rückgang von über einem Zehntel. In einer grundsätzlichen Rechtsfrage steht allerdings noch ein Urteil aus.

Die Deutschen fühlen sich bei der Anlage ihres Ersparten immer besser beraten. dpa

Die Deutschen fühlen sich bei der Anlage ihres Ersparten immer besser beraten.

BerlinDie Zahl der Beschwerden über die Anlageberatung privater Geldhäuser ist nach Angaben des Bankenverbandes zurückgegangen. Im vergangenen Jahr seien 7179 Fälle bei der Kundenbeschwerdestelle eingegangen, 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Das erklärte der Bankenverband am Freitag in Berlin.

Ein Schwerpunkt sei die Zulässigkeit von Bearbeitungsentgelten bei Verbraucherdarlehen gewesen. In dieser grundsätzlichen Rechtsfrage stehe allerdings noch ein höchstrichterliches Urteil aus.

Gut ein Drittel (37 Prozent) aller Beschwerden habe das Wertpapiergeschäft betroffen. In den drei Vorjahren sei es noch mehr als die Hälfte gewesen. Um Fälle zum Kreditgeschäft sei es in knapp 36 Prozent der Fälle gegangen, den Zahlungsverkehrs habe jede fünfte Beschwerde betroffen. Mit rund drei Prozent sei die Zahl der Beschwerden zum „Girokonto für jedermann“ weiter rückläufig.

Von

dpa

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