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17.03.2016

19:19 Uhr

BIG in Dortmund

Ex-Vorstand soll Krankenkasse 4,6 Millionen Euro zahlen

Wegen eines Mietschadens ist ein ehemaliger Vorstand der Krankenkasse BIG zu einer Millionenzahlung an seinen alten Arbeitgeber verurteilt worden. Der Vorwurf: Der Manager habe zu viele Büros angemietet.

Mit der Anmietung über den Bedarf der Krankenkasse hinaus habe der Manager gegen seine Dienstpflichten verstoßen, so der Vorwurf. dpa

4000 Quadratmeter

Mit der Anmietung über den Bedarf der Krankenkasse hinaus habe der Manager gegen seine Dienstpflichten verstoßen, so der Vorwurf.

HammEin ehemaliger Vorstand der Krankenkasse BIG aus Dortmund soll seinem früheren Arbeitgeber Schadenersatz in Höhe von 4,6 Millionen Euro zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm am Donnerstag entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts Bochum teilweise abgeändert. Nach Ansicht des Gerichts hatte der Manager 2009 gegen seine Dienstpflichten verstoßen und mit 4000 Quadratmetern zu viele Büro- und Nebenflächen angemietet. Das ging nach Ansicht des Gerichts über mehrere Jahre am Bedarf der gesetzlichen Krankenkasse vorbei. Den Mietschaden soll er jetzt erstatten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht hat die Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen. Gegen diese Entscheidung kann der Manager noch Beschwerde einlegen (Az.: 27 U 36/15).

Von

dpa

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