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08.02.2012

09:42 Uhr

Bundesfinanzhof

Entfernungspauschale auch bei längeren Wegen möglich

Ein Arbeitnehmer kann auch bei einem längeren Weg zur Arbeit die Entfernungspauschale in Anspruch nehmen, sofern dieser verkehrsgünstiger ist. Das entschied der Bundesfinanzhof in München.

Auch für einen längeren Weg zur Arbeit kann die Entfernungspauschale in Anspruch genommen werden, sofern dieser verkehrsgünstiger ist. dpa

Auch für einen längeren Weg zur Arbeit kann die Entfernungspauschale in Anspruch genommen werden, sofern dieser verkehrsgünstiger ist.

MünchenWenn ein längerer Weg zur Arbeit verkehrsgünstiger ist als die kürzeste Strecke, kann der Arbeitnehmer die Entfernungspauschale für den längeren Weg in Anspruch nehmen. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in München in zwei am Mittwoch veröffentlichten Urteilen entschieden. (Az.: VI R 19/11 und VI R 46/10)

Grundsätzlich kann die Entfernungspauschale zwar nur für die kürzeste Entfernung beansprucht werden. In den Urteilen konkretisierte der Bundesfinanzhof aber, unter welchen Voraussetzungen die Entfernungspauschale für einen längeren Weg zur Arbeitsstätte in Anspruch genommen werden kann.

So sei eine zunächst vom BFH geforderte Mindestzeitersparnis von 20 Minuten nicht in allen Fällen erforderlich. Die Beurteilung hänge von den Verkehrsumständen des Einzelfalls wie der Streckenführung und den Ampelschaltungen ab. Eine Straßenverbindung könne auch offensichtlich verkehrsgünstiger sein, wenn sie nur eine geringe Zeitersparnis bringe.

Von

dpa

Kommentare (1)

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rational

08.02.2012, 10:33 Uhr

Eine Erhöhung ist längst überfällig!

http://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungspauschale#Positionen_f.C3.BCr_die_Entfernungspauschale

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