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21.02.2014

11:46 Uhr

Bundesverfassungsgericht

Keine Entscheidung über Homosexuellen-Adoptionsrecht

Das Bundesverfassungsgericht lehnt die Entscheidung über das Adoptionsrecht für homosexuelle Partner aus formalen Gründen ab. Bislang können nur Ehepaare ein Kind gemeinschaftlich adoptieren.

Bislang können homosexuelle Partner keine Kinder adoptieren. „Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen“, heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch.

Bislang können homosexuelle Partner keine Kinder adoptieren. „Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen“, heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch.

KarlsruheHomosexuellen Paaren bleibt die gemeinsame Adoption eines Kindes weiter verwehrt. Das Bundesverfassungsgericht lehnte es in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss aus formalen Gründen ab, über die Rechtmäßigkeit des Verbots einer gemeinschaftlichen Adoption für gleichgeschlechtliche Lebenspartner zu entscheiden. Die Karlsruher Richter verwarfen eine Vorlage des Amtsgerichts Berlin-Schöneberg als unzulässig, weil sie nicht ausreichend begründet sei.

Das Amtsgericht hielt die Regelung, die nur Ehegatten die gemeinschaftliche Adoption eines Kindes gestattet, nicht aber Homopaaren, mit dem Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes für unvereinbar. In dem Fall wollte ein lesbisches Paar zwei mittlerweile volljährige Kinder adoptieren, die viele Jahre bei ihnen in Pflege lebten.

Bislang können nur Ehepaare ein Kind gemeinschaftlich adoptieren. „Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen“, heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Allgemein wurde erwartet, dass das Verfassungsgericht auch die gemeinsame Adoption durch gleichgeschlechtliche Partner erlaubt. Denn die Karlsruher Richter hatten erst im Februar 2013 das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ausgeweitet. Das bis dahin geltende Verbot für Homosexuelle, ein Adoptivkind ihres eingetragenen Lebenspartners ebenfalls zu adoptieren, wurde damals gekippt.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

21.02.2014, 12:30 Uhr

Alles klar: "Muttis-Liebling" Voßkuhle hat einen Anruf aus dem Kanzleramt bekommen- anders ist dieses offensichtliche zurückrudern nicht zu werten. Es ist völlig inkonsequent. Das BVfG hat sich durch seine unzähligen poltisch motivierten Urteile selbst in einen erbärmlichen Zustand gebracht. Die Außenwahrnehmung und das Image des BVfG ist bei den Bürgern zwischenzeitlich völlig ruiniert.

PeterKock

21.02.2014, 12:54 Uhr

Was soll denn aus den Kindern werden ? Seit Jahren versuchen Schwule und Lespen sich als NATÜRLICH und normal darzustellen. In Sachen "Natürlichkeit" ein kleines Beispiel: Wir nehmen 2 Inseln. Weit voneinander entfernt und weit weg der Zivilisation. Alles ist vorhanden , viel Früchte , Süßwasser usw. ! Auf der 1. Insel werden 50 junge Männer und 50 junge Frauen angesiedelt und auf der 2. Insel sind nun 100 Schwule.Jetzt den Deckel drauf , 50 Jahre warten und nachsehen. Auf der 1. Insel blüht das Leben und auf der 2. versterben langsam alle ! Das ist die Natur und somit erklärt sich auch alles was natürlich ist.DAS , und nur das gilt es zu erhalten und zu fördern !!!

E.deVere

21.02.2014, 14:04 Uhr

Auf der ersten Insel gibt es unter den 50 Männern und 50 Frauen jeweils etwa 10% Homosexuelle. Ich hoffe, diesen finden den Weg zur zweiten Insel. Dann nehmen sie auch die Kinder mit, deren Eltern asozial sind oder ihre Kinder vernachlässigen. Diese Kinder haben es dann auf der zweiten Insel DEUTLICH besser!

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