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19.01.2005

11:29 Uhr



Bundesgerichtshof
Deliktsrecht


BGB §§ 823, 828 Abs. 2, 249

Das Haftungsprivileg des § 828 Abs. 2 Satz 1 BGB greift nur ein, wenn sich bei der gegebenen Fallkonstellation eine typische Überforderungssituation des Kindes durch die spezifischen Gefahren des motorisierten Verkehrs realisiert hat (vgl. Senatsurteil vom 30. 11. 2004 - VI ZR 335/03).

Für die Beurteilung, ob die Kosten eines Sachverständigengutachtens zum erforderlichen Herstellungsaufwand gehören und vom Schädiger zu ersetzen sind, kann im Rahmen tatrichterlicher Würdigung auch die von dem Gutachter ermittelte Schadenshöhe berücksichtigt werden.

BGH-Urteil vom 30.11.2004 - VI ZR 365/03





Quelle: DER BETRIEB, 19.01.2005

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