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23.01.2007

08:00 Uhr

Elterngeld

Auf die richtige Steuerklasse kommt es an

Seit Jahresbeginn gibt es das neue Elterngeld. Wer es optimieren will, sollte auf die richtige Aufteilung der Steuerklassen achten, empfiehlt die Steuerberaterin Birgit Schneider (Ecovis, München).

Frau Schneider, für Kinder, die ab 2007 geboren werden, gibt es Elterngeld. Wie können angehende Eltern die Höhe schon im Vorfeld optimieren?

Wenn sich Ehepaare für das Ehegattensplitting entschieden haben, können sie durch die richtige Aufteilung der Steuerklassen das Nettoeinkommen des Partners erhöhen, der daheim die Kinder betreut. So steigt auch das Elterngeld, denn es beträgt 67 Prozent der Summe, die derjenige in den zwölf Monaten vor der Geburt im Schnitt netto verdient hat. Das lohnt sich aber nur, wenn nicht vorher die Maximalgrenze von 1 800 Euro erreicht wird.

Welche Steuerklassen sind sinnvoll?

Wählen beide die Steuerklasse IV, zahlen sie je die Hälfte der gemeinsamen Steuerschuld. Alternativ dazu können sie die Klassen III und V wählen. Dann zahlt der Partner in Klasse III einen geringeren Teil der Steuern und erhöht so sein Nettoeinkommen. Für diese Klasse sollte sich deshalb derjenige entscheiden, der wegen des Kindes zu Hause bleibt. Das Monatsnetto steigt so schnell um mehrere 100 Euro, das Elterngeld entsprechend auf 67 Prozent davon.

Wie wechseln Paare ihre Steuerklassen?

Indem sie das bei der Gemeinde beantragen.


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