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02.10.2014

13:39 Uhr

Europäischer Gerichtshof

Deutscher Reisepass muss übersetzt werden

Künftig muss im deutschen Reisepass die Abkürzung „GEB.“ vor dem Geburtsnamen muss übersetzt werden. Durch die fehlende Übersetzung käme es im Ausland immer wieder zu Missverständnissen.

Der Reisepass muss teilweise übersetzt werden. Geklagt hatte ein Doktor aus Karlsruhe. dpa

Der Reisepass muss teilweise übersetzt werden. Geklagt hatte ein Doktor aus Karlsruhe.

LuxemburgDer deutsche Reisepass muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) internationaler werden. Wird im Pass neben dem Familiennamen auch noch der Geburtsname eingetragen, muss künftig davor in Kursivschrift auf Englisch, Französisch oder Spanisch darauf hingewiesen werden, dass es sich um den Geburtsnamen handelt, wie der EuGH in einem am Donnerstag verkündeten Urteil entschied. Bislang steht im Pass vor Geburtsnamen nur die deutsche Abkürzung „GEB.“ für „geboren“.

Geklagt hatte ein Doktor aus Karlsruhe. Das deutsche Kürzel „GEB.“ vor seinem zusätzlich eingetragenen Geburtsnamen führe immer wieder zu Missverständnissen im Ausland. So seien Visa schon auf Dr. GEB anstatt auf seinen richtigen Namen ausgestellt worden, hatte der Mann seine nun erfolgreiche Klage begründet.

Von

afp

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