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10.09.2013

17:23 Uhr

Immobilienkredite

Europäische Union will Schuldner besser schützen

Kreditnehmer von Immobiliendarlehen sollen künftig besser geschützt werden. Im Europaparlament wird über neue Richtlinien debattiert. Eine Einigung hat es aber bisher noch nicht gegeben.

Die wilden Zeiten sollen vorbei sein. Die Europäische Union will die Rechte für Immobilienkreditnehmer stärken. dpa

Die wilden Zeiten sollen vorbei sein. Die Europäische Union will die Rechte für Immobilienkreditnehmer stärken.

StraßburgEin besserer Schutz der europäischen Verbraucher beim Abschluss von Immobilienfinanzierungen wird wegen strittiger Forderungen nach mehr Transparenz auf die lange Bank geschoben.

Nach einer neuen Richtlinie sollen Darlehensnehmer künftig besser über Risiken bei der Rückzahlung und über die Gesamtkosten des Kreditvertrags informiert werden. Außerdem sollen Banken dazu verpflichtet werden, die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden besser zu überprüfen. Auf entsprechende Regeln hatten sich Vertreter von EU-Parlament, EU-Kommission und Mitgliedsstaaten im April grundsätzlich geeinigt. Vorgesehen ist auch, eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehens zu erleichtern - die Details dazu können die Mitgliedstaaten festlegen.


Die Abgeordneten sprachen sich am Dienstag in Straßburg für die neuen Bestimmungen aus, verschoben jedoch die entscheidende Schlussabstimmung. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Grund ist ein Streit des Parlaments mit den 28 EU-Regierungen über mehr Transparenz. Die Volksvertreter wollen von den Regierungen genau wissen, mit welchen Bestimmungen die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wird. Darüber werde nun verhandelt, sagte der Binnenmarktexperte der Christdemokraten, Andreas Schwab (CDU). Ohne Schlussabstimmung können die neuen Regelungen nicht in Kraft treten.

Von

afp

Kommentare (1)

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Dipl.-Ing.

10.09.2013, 19:11 Uhr

Die EU sollte besser dafür sorgen, dass die Schüler die Grundrechenarten und die Zinsrechnung lernen. Dann bräuchte man dies alles nicht!

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