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25.02.2014

12:45 Uhr

Kriminalitätsstatistik

EC- und Kreditkartenbetrug nimmt zu

1,33 Milliarden Euro Schaden: Der Betrug mit Kredit- und EC-Karten hat zuletzt erstmals seit vier Jahren wieder zugenommen. Die Kriminellen agieren dabei vor allem im Internet.

Nur noch 15 Prozent des EC- und Kreditkartenbetrugs entfällt auf die klassische Tat beim Geldabheben am Automaten. dpa

Nur noch 15 Prozent des EC- und Kreditkartenbetrugs entfällt auf die klassische Tat beim Geldabheben am Automaten.

Mit den zunehmenden Einkäufen der Verbraucher über das Internet nimmt auch der Betrug im Netz zu. Im Jahr 2012 sei der Betrug mit Kredit- und EC-Karten im europäischen Zahlungsraum erstmals seit vier Jahren wieder angestiegen, erklärte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt am Main, und zwar vor allem im Netz. Der Schaden betrug demnach insgesamt 1,33 Milliarden Euro, das war ein Anstieg um fast 15 Prozent im Vergleich zu 2011.

Mehr als die Hälfte des Gesamtschadens (rund 60 Prozent) sei auf Betrug beim Bezahlen im Internet zurückzuführen, erklärte die EZB. Danach folgen Betrügereien beim Einkaufen mit EC- oder Kreditkarte direkt im Laden (ungefähr 25 Prozent des Gesamtschadens) und beim Abheben von Bargeld am Automaten (rund 15 Prozent).

Bei Betrachtung der Betrugsfälle sei zu bedenken, dass immer mehr Menschen per Karte im Internet zahlen, erklärte die EZB. Der Anteil der Betrugsfälle an der Gesamtzahl der Transaktionen sei 2012 niedriger gewesen als in den Jahren 2008 bis 2010. Der europäische Zahlungsraum SEPA umfasst die Länder der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Von

afp

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