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15.12.2012

16:46 Uhr

Last Minute-Shopping

So geht beim Geschenkekauf alles glatt

Damit der Weihnachtseinkauf auf den letzten Drücker keine Enttäuschung wird, sollten Kunden beim Online-Shopping einige Regeln beachten. Gesundes Misstrauen gehört genauso dazu wie der Blick in die Versandbedingungen.

Noch ist es nicht zu spät für Geschenkbestellungen im Internet. dpa

Noch ist es nicht zu spät für Geschenkbestellungen im Internet.

DüsseldorfKaum mehr als eine Woche bis Weihnachten, wer seine Lieben mit Geschenken beglücken will, sollte sich so langsam auf den Weg machen. Doch der muss nicht in die proppevollen Innenstädte führen, es reichen schon ein paar Schritte zum heimischen Computer. Internet-Shopping wird immer beliebter. Damit alles glatt geht, sollten Verbraucher aber gerade zu Weihnachten einige Hinweise beachten.

In diesem Jahr rechnet der Einzelhandel im Online-Geschäft mit 7,4 Milliarden Euro Umsatz. Das weckt Begehrlichkeiten und könnte nach Angaben der Polizei zu seinem Anstieg der Internet-Kriminalität führen. Udo Bühler vom Hessischen Landeskriminalamt rät vor allem beim Kauf elektronischer Geräte zur Vorsicht. Hier könne es passieren, dass man ein Handy bestelle und am Ende lediglich eine nutzlose Plastik-Atrappe geschickt bekomme.

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Zwar ist im vergangenen Jahr der Waren- und Warenkreditbetrug im Internet zurückgegangen, während gleichzeitig die Anzahl der Nutzer und die Zahl der Einkäufe stieg. Dennoch empfiehlt die Polizei „eine gesunde Portion Misstrauen“. Vor allem bei allzu niedrigen Preisen sollten Käufer stutzig werden und einen Bogen um Seiten machen, die unseriös und schnell zusammengeschustert wirken.

Genau hinschauen sollten Einkäufer auch bei Online-Portalen wie Ebay. Wird hier wirklich das gewünschte Elektrogerät angeboten oder vielleicht nur die Verpackung? Die Artikelbeschreibungen, Versand- und Lieferbedingungen sollten genau studiert werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt auch das Portal.

Unternehmensbefragung: Woher Produktfälschungen stammen

China

83 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Südostasien

33 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Türkei

33 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Osteuropa

25 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Naher und Mittlerer Osten

17 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Südamerika

8 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Sonstige

17 Prozent

(Mehrfachnennungen möglich)

Quelle

Ernst & Young-Umfrage unter 24 ausgewählten Unternehmen, darunter mehrere Dax-Konzerne.

Beim Bezahlen kann sich der Kunde schützen, indem er keine Vorauszahlungen leistet, sondern per Rechnung oder dem Paypal-System bezahlt. Auch das Zahlen per Kreditkarte gilt als relativ sicher.

Das alles ist jedoch gerade zu Weihnachten nur die halbe Miete. Wichtiges Kriterium ist auch der pünktliche Versand. Noch bevor sie eine Bestellung verbindlich abschließen, sollten sich die Einkäufer nach den Versandbedingungen erkundigen. Für ganz kurz Entschlossene bieten viele Händler einen Express-Versand an, der jedoch extra kostet.

Kommentare (2)

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bang1080

15.12.2012, 21:50 Uhr

Hey, ich hätte noch eine tolle idee für last minute Geschenke. Bin heute morgen auf die Seite www.12Present.com gestoßen. Das ist ein Generator für individuelle Geschenke. Hilfestellung gibt’s dabei von dem zu Beschenkenden selbst: seine „Gefällt mir“ Angaben werden auf der Webseite in maßgeschneiderte Geschenkvorschläge auf amazon übersetzt. So wird sichergestellt, dass die vorgeschlagenen Präsente auch zu den Interessen der Beschenkten passen. Probierts mal aus.

Frohe Weihnachten euch!

easyway

16.12.2012, 11:09 Uhr

O du fröhliche, kommt es einem da über die Lippen, o du selige Einkaufzeit.
Welt ging verloren,
iGod ist geboren,
Freue, freue dich, o Konsumistenheit.
Gepixelte Heere,
Jauchzen Steve Jobs die Ehre,
Freue, freue dich, o Konsumistenheit.

Selig, der den Pixelbaum in High Definition Colour darstellen kann.

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