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15.03.2004

08:44 Uhr

Per Ansparrücklage den Gewinn mindern

Bundesfinanzministerium hilft beim Steuern sparen

Zu den noch bestehenden Zweifelsfragen bei den Ansparabschreibungen nach Paragraph 7g Einkommensteuergesetz, auch als Mittelstands-Afa bekannt, hat jetzt das Bundesfinanzministerium (BMF) ein 15-seitiges Ausführungsschreiben veröffentlicht.

HB/li DÜSSELDORF. Mit Hilfe der gewinnmindernden Rücklagen von immerhin 40 % zur Vorbereitung von Investitionen haben kleine und mittlere Betriebe die legale Möglichkeit, ihre Gewinne an der Steuerpflicht vorbei so lange zu parken, bis diese in die Anschaffung von beweglichem Anlagevermögen geflossen sind. Die Ansparabschreibung kann z.B. für Geschäftswagen und Büromaschinen, aber auch für geringwertige Wirtschaftsgüter des Betriebs genutzt werden.

Über die Voraussetzungen der Inanspruchnahme der Vergünstigung, die Auflösung der Rücklage, die Berechnung des Gewinnzuschlags beim Unterbleiben der Investition sowie Einzelheiten der noch günstigeren Existenzgründerrücklagen stellte das BMF Grundsätze fest und hob drei Vorgänger-Detailregelungen aus früherer Zeit wieder auf.

Interessant an den Verwaltungsgrundsätzen erscheint, dass die Ansparabschreibung bei einer Betriebsaufspaltung nicht nur der Betriebsgesellschaft als aktives Unternehmen, sondern auch der Besitzgesellschaft zur Verfügung steht, deren aktive wirtschaftliche Tätigkeit zweifelhaft sein konnte.

Die Rücklage darf für jedes einzelne Wirtschaftsgut, das voraussichtlich angeschafft werden soll, gebildet werden, wenn dieses benannt und die Höhe der Anschaffungskosten sowie das voraussichtliche Jahr der geplanten Anschaffung angegeben werden.

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