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19.01.2005

11:28 Uhr



Bundesgerichtshof
Schadensersatzrecht


BGB § 249

Ein überdurchschnittlicher Erlös, den der Geschädigte für seinen Unfallwagen aus Gründen erzielt, die mit dem Zustand des Fahrzeugs nichts zu tun haben, ist dem Schädiger nicht gutzubringen (im Anschluss an Senatsurteile vom 5. 3. 1985 - VI ZR 204/83, VersR 1985 S. 593 f. und vom 21. 1. 1992 - VI ZR 142/91, DB 1992 S. 781 = VersR 1992 S. 457 f.).

Ein Geschädigter ist grundsätzlich nicht verpflichtet, einen Sondermarkt für Restwertaufkäufer im Internet in Anspruch zu nehmen; er muss er sich jedoch einen höheren Erlös anrechnen lassen, den er bei tatsächlicher Inanspruchnahme eines solchen Sondermarktes ohne besondere Anstrengungen erzielt.

BGH-Urteil vom 07.12.2004 - VI ZR 119/04





Quelle: DER BETRIEB, 19.01.2005

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