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07.02.2012

19:15 Uhr

Schädliche Mails

Spams mit angeblichen Mitteilungen des Finanzamts

Post vom Fiskus? Momentan ist eine Mail im Umlauf, die angeblich vom Finanzamt kommt und den Einkommensteuerbescheid enthält - praktischerweise als Pdf-Anhang. Aber Vorsicht, das kann auch Spam sein.

ELSTER-Spam: Vorsicht vor Finanzamt_Steuerverwaltung.pdf ap

ELSTER-Spam: Vorsicht vor Finanzamt_Steuerverwaltung.pdf

DüsseldorfDerzeit sind in großer Zahl sogenannte Spams mit angeblichen Mitteilungen des Finanzamts oder der Steuerverwaltung in Umlauf - dabei liegt die Tücke im Anhang. Die Absender fordern den Empfänger zum Öffnen einer Pdf-Datei auf, die einen Virus oder Trojaner auf dem Rechner des Empfängers ablegt.

Zwar sind die Nachrichten in einem holprigen Deutsch verfasst, aber wenn man nur mal eben schnell drüber liest, fällt einem vielleicht nichts auf. Der Text lautet wie folgt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

für Sie wurde von Ihrem Finanzamt bzw. Ihrer Steuerverwaltung über das Verfahren ELSTER eine verschlüsselte Datei (Einkommensteuerbescheid) zur Abholung bereitgestellt. Ihre Datei finden Sie als Pdf-Datei im Anhang dieser E-Mail. Sollten Sie die Daten nicht abholen, so werden diese nach 6 Monaten automatisch gelöscht. Dies ist eine automatisch generierte E-Mail – bitte antworten Sie nicht an diese Mailadresse. Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Finanzamt/Ihre Steuerverwaltung. www.elster.de

HINWEIS:
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie bei der Datenübermittlung z.B. Ihrer Steuererklärung die Mailbenachrichtigung auf diese E-Mailadresse gewünscht haben.
Bei Steuerbescheiden ist allein die Papierausfertigung rechtlich relevant."

Wie das Bayrische Landesamt für Steuern auf seinen Internetseiten schreibt, sind die Spam-E-Mails leicht zu erkennen. So dienen als Absenderadressen privat anmutende E-Mail-Adressen, die sich aus einem Vornamen, einem Nachnamen und unterschiedlichen Domänen zusammensetzen. Auch tragen sie regelmäßig Betreffs wie "2011/12 ELSTER Finanzamt 2012" und im Text der Nachricht wird der Empfänger aufgefordert, die anhängende Datei zu öffnen.

Es wird dringend empfohlen, die Nachricht einfach sofort zu löschen und insbesondere die anhängende Datei keinesfalls zu öffnen.

Von

ck

Kommentare (3)

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JohannaFriebel

09.02.2012, 09:52 Uhr

Hallo zusammen,
DATEV, die Genossenschaft der steuerberatenden Berufe hat bereits reagiert. Die Internet-Security-Produkte DATEVnet und VIWAS erkennen den Trojaner, DATEVnet- und VIWAS-Anwender sind sicher. Was wir allen anderen in Puncto Sicherheit im Allgemeinen und für diesen Fall im Speziellen raten, das finden Sie hier https://www.dsin-blog.de/achtung-virenalarm-0, im IT-Sicherheitsblog von Deutschland sicher im Netz: www.dsin-blog.de.
Gruß,
Johanna Friebel

JohannaFriebel

09.02.2012, 09:52 Uhr

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Gruß,
Johanna Friebel

JohannaFriebel

09.02.2012, 09:52 Uhr

Hallo zusammen,
DATEV, die Genossenschaft der steuerberatenden Berufe hat bereits reagiert. Die Internet-Security-Produkte DATEVnet und VIWAS erkennen den Trojaner, DATEVnet- und VIWAS-Anwender sind sicher. Was wir allen anderen in Puncto Sicherheit im Allgemeinen und für diesen Fall im Speziellen raten, das finden Sie hier https://www.dsin-blog.de/achtung-virenalarm-0, im IT-Sicherheitsblog von Deutschland sicher im Netz: www.dsin-blog.de.
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Johanna Friebel

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