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25.01.2007

08:48 Uhr

Spekulationssteuer

Richter begrenzen den Verlustabzug

Die Vorschrift, dass Anleger Verluste aus Wertpapiergeschäften nur mit Spekulationsgewinnen aus anderen Investments verrechnen dürfen, ist nicht verfassungswidrig, entschied der Bundesfinanzhof (IX R 28/05).

Wer innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr Wertpapiere mit Gewinn verkauft, muss den Ertrag voll versteuern, wenn er 512 Euro pro Jahr übersteigt. Solche Spekulationsgewinne lassen sich mit Spekulationsverlusten aus dem gleichen Jahr oder aus den Vorjahren verrechnen, sodass im Einzelfall keine Steuer anfällt.

Der Kläger wollte seine Einbußen aus Börseninvestments aber mit regulärem Einkommen verrechnen. Dabei berief er sich auf das Gebot der Gleichbehandlung in der Verfassung. Die Bundesrichter sahen das anders, der Anleger blieb auf seinen Verlusten sitzen.

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