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16.05.2013

10:15 Uhr

Studie

So gibt es keinen Streit ums Erbe

VonKatharina Schneider

ExklusivDas Thema Erbschaft ist heikel. Doch eine Studie zeigt: Das Verhältnis der Deutschen zum Nachlass wandelt sich. Eine klare Aufteilung des Vermögens und die Vermeidung von Streit werden wichtiger. Wie es funktioniert.

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DüsseldorfDas letzte Hemd hat keine Taschen, sagt ein Sprichwort. Doch was passiert nach dem Tod mit dem Haus, dem Geld oder auch den Schulden? Das Thema ist heikel, aber so langsam entwickelt sich in Deutschland eine neue Offenheit, Erbschaften zu planen.

Die Menschen scheinen aus Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben und gehen jetzt professioneller mit dem Thema um. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Erbschaftsstudie der Postbank. Das Allensbacher Institut für Demoskopie hat dafür 1.573 Personen befragt. Deren wichtigste Ziele sind nun: Der Nachlass soll unter den Erben klar aufgeteilt und Streit vermieden werden.

Es geht dabei um viel Geld: Allein 2013 soll in Deutschland Vermögen im Wert von 254 Milliarden Euro vererbt werden – das ist beinahe das Dreifache des Wertes von vor zwanzig Jahren. Das Interesse, die Erbschaft zu regeln, steigt. Bislang haben Erben und Erbschaftsgeber nur in etwa jedem vierten Fall die Verteilung des Nachlasses abgesprochen. 75 Prozent der angehenden Erben und 82 Prozent der künftigen Erblasser wünschen sich dies jedoch.

Kommentare (11)

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btw

16.05.2013, 10:41 Uhr

erben und Erben:
Erben erben Erben.
Erben wissen meist garnicht was sie erben: Meist was sie garnicht erben wollen.
Meisters noch: jede Menge Kohle.

Mit jedem Cent den Erben erben verkaufen sie auch etwas: die wenigsten wissen, was.

Aber: es gibt kaum eine Kultur als die "Erbenkultur", in der man wirklich merken kann dass geerbt wird.

Meist mehr als von dem, was man eigentlich erben will: Charakter!

An Erben erkennt man Erblasser!

Und Erblassen könnte man schon angesichts dessen was Erben anzurichten vermögen.

Erwachsenen-Adoptionen-Erbschaft

16.05.2013, 10:52 Uhr

Erstens: Wir mobben Papa ins Grab.
Zwotens: Wir mobben Opa ins Grab.
Drittens: Wir verjubeln die Kohle für Drogen und Esoterik!

nunja

16.05.2013, 10:53 Uhr

Und das macht Erben so zweischneidig: die meisten wollen bloß Kohle ohne zu ahnen was sie sich damit gleich mit ins Haus holen.

Prüfen als Erbe!

Man sollte sich auch nicht jeden Scheiß gleich mitvererben lassen, erst recht nicht schlechten Charakter.

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